6G im Fokus: Konferenz diskutiert Standards, Innovationen und Anwendungen

Graphische Darstellung Datenübertragung
Foto: Colourbox.de

Wie sieht das Mobilfunknetz der Zukunft aus? Antworten darauf will vom 8. bis 10. September die Berlin 6G Conference liefern, zu der Delegationen aus mehr als 20 Nationen erwartet werden. Im Mittelpunkt stehen Fortschritte bei der Entwicklung von 6G, internationale Standards und neue Anwendungsfelder. Für die deutsche 6G-Forschung spielt dabei die RPTU in Kaiserslautern eine Schlüsselrolle als Koordinatorin der bundesweiten 6G-Plattform.

Mit 6G soll das Netz zur Datenübertragung noch leistungsfähiger werden. Wie weit die damit einhergehenden Entwicklungen bereits fortgeschritten sind – und was die nächsten Schritte sind, wird auf der Berlin 6G Conference thematisiert. Zu der Fachkonferenz werden hochrangig besetzte Delegationen aus mehr als 20 Nationen erwartet. Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wollen erörtern, wie sich neue Lösungen auf Basis von 6G möglichst schnell in die praktische Anwendung überführen lassen. Dabei geht es auch um die Frage, welchen Beitrag 6G künftig für die Wettbewerbsfähigkeit und den wirtschaftlichen Wohlstand leisten kann.

Die Konferenz, die bereits zum vierten Mal stattfindet und rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, ist das Netzwerktreffen der deutschen 6G-Community. Organisiert wird sie von der 6G-Plattform mit Förderung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Die 6G-Plattform bündelt und vernetzt alle relevanten Aktivitäten der deutschen 6G-Forschung. Koordiniert wird sie am Standort Kaiserslautern der RPTU. 

6G als Basistechnologie der Zukunft

Ab 2030 ist mit dem 6G-Ausbau zu rechnen. Als künftige Basistechnologie gilt 6G dabei nicht nur als wichtiger Faktor für wirtschaftliche Innovationen, sondern auch für die technologische Souveränität Deutschlands und Europas. Auf der Konferenz soll daher intensiv darüber diskutiert werden, wie international einheitliche Standards geschaffen werden können.

Zum Stand der deutschen 6G-Entwicklung

Neben strukturellen und regulatorischen Fragen wird die Konferenz zudem den aktuellen Stand der deutschen 6G-Entwicklung sichtbar machen. Eine begleitende Ausstellung soll innovative Forschungsansätze präsentieren und konkrete Anwendungsfelder aufzeigen.

Zu den augenfälligen Anwenderthemen auf 6G-Basis gehört etwa die Telechirurgie, also die medizinische Behandlung aus der Ferne. Gerade für Innovationen in diesem Kontext ist eine stabile und resiliente Infrastruktur zur schnellen Übertragung großer Datenmengen in Echtzeit notwendig. Wie solche und weitere Anwendungen künftig von 6G profitieren können, veranschaulicht die Berlin 6G Conference anhand aktueller Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Weitere Informationen: Berlin 6G Conference

 

 

 

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