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Der Wolf in Rheinland-Pfalz: Grund zur Freude oder Grund zur Sorge?

Wolf in Landschaft
Copyright: Colourbox.de

Der Wolf ist zurück in Rheinland-Pfalz – aktuell mit fünf Rudeln, Tendenz steigend. Auf der einen Seite ist das ein großer Erfolg für den Naturschutz, auf der anderen Seite kann der Wolf aber auch Ängste auslösen und seine Anwesenheit birgt Konfliktpotential mit der Weidetierhaltung. Dieses Spannungsfeld lotet die Friedensakademie Rheinland-Pfalz zusammen mit Expert*innen aus Wissenschaft, Praxis und Naturschutz aus. 

Eckhard Fuhr ist Vorsitzender des Ökologischen Jagdvereins Brandenburg-Berlin. Als Journalist und Buchautor ("Rückkehr der Wölfe"; "Schafe. Ein Porträt") beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit dem Spannungsfeld aus Artenschutz, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Jagd.

Dr. Julia Poerting ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Humangeographie am Geographischen Institut der Universität Heidelberg. Sie forscht zu Erwartungen an Kulturlandschaften und Konflikten zwischen Wolf und Weidetierhaltung, unter anderem in in Brandenburg und Niedersachsen.

Stefan Kuntz betreibt in 9. Generation das gleichnamige Bioland Weingut in Landau-Mörzheim. Auf dem Hof leben Hühner, Alpakas und Schafe als Teil des Erlebnisweinguts und Mittelpunkt des Schulbauernhofes.

Jan Schöne ist hauptberuflich Rechtsanwalt in Leipzig und nebenberuflich für den NABU - Landesverband Sachsen als Leiter einer Naturschutzstation und als Fachreferent für den Wolf tätig. Er hat Daten im Rahmen des Wolfsmonitorings gesammelt und ist Mitglied einer Schaf-Beweidungsgemeinschaft.

Moderation: Prof. Dr. Janpeter Schilling

 

Haus am Westbahnhof, An 44 40a, 76829 Landau

Eintritt frei, ohne Anmeldung.

 

Wolf in Landschaft
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