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»Zeitenwende« in der Friedensethik? – Kritische Seitenblicke auf die neue Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland

Graffiti einer Friedenstaube auf einer Kalashnikov. Darunter der Schriftzug "Imagine Peace"
© Uaur Ibrahimov (Unsplash)

Der Überfall Russlands auf die Ukraine hat viele vermeintliche Gewissheiten ins Wanken gebracht. Folgt der zumindest rhetorisch proklamierten politischen »Zeitenwende« nun auch die ethische Wende? Die Evangelische Kirche hat im November 2025 eine neue Friedensdenkschrift veröffentlicht, die schon im Entstehungsprozess von heftigen Kontroversen begleitet war. Dass dabei grundsätzliche Spannungslinien aufbrechen, überrascht nicht. Die ernsten Fragen zu Krieg und Frieden sind strittig – zu Recht und nicht nur unter Christ*innen.

Die Friedensakademie Rheinland-Pfalz, die Evangelisches Akademie der Pfalz und das Friedensinstitut der Evangelischen Hochschule Freiburg wollen die neue Friedensdenkschrift kritisch unter die Lupe nehmen und dabei Seitenblicke favorisieren. Deshalb kommen vorrangig Menschen zu Wort, die an der Entstehung des Textes nicht beteiligt waren. Warum äußert sich die Kirche zu friedensethischen Fragen und was bezweckt sie damit? Was an der evangelischen Friedensethik ist evangelisch oder christlich? Ist der neue Grundlagentext politikfähig? Berücksichtigt er globale Perspektiven? Hat er Auswirkungen auf die Friedensbildung? Kommt er in der öffentlichen Debatte an – oder bleibt er ein Text für kirchliche Insider? Die Tagung ist zugleich Studientag der Konferenz der Evangelischen Friedensarbeit im Raum der EKD.

Die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier.

Graffiti einer Friedenstaube auf einer Kalashnikov. Darunter der Schriftzug "Imagine Peace"
© Uaur Ibrahimov (Unsplash)

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