Ziele und Kompetenzbereiche
Das Center for Interdisciplinary Disaster Research ist ein Zusammenschluss von Forschungsgruppen im Bereich der Katastrophenforschung an der RPTU Kaiserslautern-Landau. Ziel ist es, das Potenzial der interdisziplinären Forschung zwischen Technik, Wirtschaft und Bildung zu nutzen. Unsere spezifische Expertise umfasst die folgenden Bereiche:
Bildung in Bevölkerungsschutz
Katastrophenmanagement
Resilienz im Hochwasserrisikomanagement
Aktuelles
Rückblick: CIDR-Symposium 2025 – Komplexe Lagen, neue Antworten
Am 14. November fand unser zweites CIDR-Symposium an der RPTU Kaiserslautern statt – mit über 75 Anmeldungen aus Feuerwehr, DRK, THW, Kliniken, Stadtwerken, Verwaltung und vielen weiteren Organisationen und Behörden der Region. Ein starkes Zeichen dafür, wie zentral das Thema Krisen- und Katastrophenschutz inzwischen geworden ist.
Im Fokus standen komplexe Lagen, die wir in Forschung und Praxis als Multikrisen bezeichnen. Situationen, in denen mehrere Ereignisse auftreten, die sich gegenseitig beeinflussen, die Ressourcen binden und klassische Einsatzstrukturen an ihre Grenzen bringen.
Zur Veranschaulichung der Komplexität haben wir ein Kaiserslauterer Beispiel skizziert:
➡️Ein Terroranschlag im Fritz-Walter-Stadion, gleichzeitig ein Massenunfall auf der A6 und parallel Starkregen, der Straßen überflutet und die Anfahrt erschwert.
Drei Lagen, drei Dynamiken – eine Region, die gleichzeitig reagieren muss.
Genau hier zeigt sich, wie wichtig Koordination, Vertrauen und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind.
Mit inspirierenden Impulsen von
🔹 David von der Lieth (Feuerwehr Düsseldorf),
🔹 Daniel Gronwald (THW Sinzig),
🔹 Major Mark Bailey (KVK Trier) und
🔹 StR´ Marie Pirrotte (DRK Kaiserslautern)
haben wir beleuchtet, wie Kommunen, Einsatzkräfte, kritische Infrastrukturen und Bevölkerung sich auf solche Situationen vorbereiten können.
Unser Dank gilt allen, die dabei waren und mit uns diskutiert haben – und damit dazu beitragen, dass die Region Kaiserslautern und darüber hinaus resilienter und handlungsfähiger wird.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Formate – und die Fortsetzung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Praxis.
Kooperationen
Wissenschaft
- Erasmus University Rotterdam (Niederlande)
- Freie Universität Berlin
- Geoforschungszentrum Potsdam
- Indiana University Purdue University Indianapolis, (Vereinigte Staaten)
- Leuphana Universität Lüneburg
- Medical School Hamburg
- Freie Universität Berlin
- Technische Universität Berlin
- Norwegian University of Science and Technology (Norwegen)
- Mines Tech, Paris (Frankreich)
- RWTH Aachen
- Technische Universität Berlin
- Technische Universität Braunschweig
- Technische Universität Dortmund
- Technische Universität Dresden
- Technische Universität München
- Umeå University (Schweden)
- Umweltforschungszentrum Leipzig
- Universität Hamburg
- Universitae Politehnica Timisoara (Rumänien)
- Universidad Nacional de Educación a Distancia (Spanien)
- Université de Lorraine (Frankreich)
- University College London (Großbritannien)
- University of Namibia (Namibia)
- University of Queensland (Australien)
- University of Tokyo (Japan)
- Warwick Business School (Großbritannien)
- u.a.
Praxis
- Berufsfeuerwehren Kaiserslautern, Magdeburg, Neuwied u.a.
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
- Deutsche Bahn InfraGO
- Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA)
- Emschergenossenschaft/Lippeverband
- Feuerwehr Düsseldorf
- Feuerwehr Hamburg
- HochwasserKompetenzCentrum Köln
- Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW)
- Technisches Hilfswerk, SEEBA, Ortsverbände Sinzig, Euskirchen, Achim u.a.
- Westpfalzklinikum Kaiserslautern
- u.a.




