Forschungsassistenz-Förderung
REaCh - Wir fördern junge Wissenschaft!
Forschungsassistenz-Förderung
REaCh möchte Early Career Researcher mit Care-Verantwortung bei der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und familiären bzw. pflegebezogenen Verpflichtungen aktiv unterstützen und schreibt deshalb die Forschungsassistenz-Förderung aus. Die Förderlinie wird zunächst als Pilotmaßnahme und für einen begrenzten Zeitraum ausgeschrieben. Deadline für Anträge ist der 25.08.2026. Sollten nach Ende der Ausschreibungsfrist noch Fördermittel verfügbar sein, behält sich REaCh vor, die Ausschreibung zu verlängern und weitere Anträge entgegenzunehmen. Eine entsprechende Bekanntgabe erfolgt gesondert.
Zielgruppe
Antragsberechtigt sind Mitglieder von REaCh, die als Early Career Researcher (z. B. Promovierende, Postdocs, Juniorprofessor*innen, Nachwuchsgruppenleitungen) an der RPTU tätig sind (Mitarbeitende und Stipendiat*innen) und Care-Verantwortung haben. Dazu zählen insbesondere Wissenschaftler*innen mit Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige.
Ziel und Art der Förderung
Ziel der Förderung ist die kurzfristige und bedarfsorientierte Entlastung bei forschungs- und wissenschaftsbezogenen Tätigkeiten, um die wissenschaftliche Qualifizierung und Karriereentwicklung der Antragstellenden zu unterstützen. Die Förderung richtet sich insbesondere an Wissenschaftler*innen, die aufgrund ihrer Care-Verantwortung vorübergehend mit einer erhöhten Belastungssituation konfrontiert sind und daher zusätzliche Unterstützung zur Fortführung ihrer Forschung benötigen. Solche Situationen können beispielsweise durch veränderte Betreuungs- oder Pflegesituationen, Übergangsphasen in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder besonders arbeitsintensive Phasen wissenschaftlicher Qualifizierung und Karriereentwicklung entstehen. Dabei kann die Förderung sowohl zur unmittelbaren Unterstützung von Forschungsvorhaben als auch zur zeitlich begrenzten Entlastung in anderen Aufgabenbereichen, insbesondere in der Lehre, eingesetzt werden, sofern hierdurch zusätzliche Freiräume für die wissenschaftliche Arbeit geschaffen werden.
Gefördert werden zeitlich begrenzte Unterstützungsmaßnahmen, die den Antragstellenden eine zusätzliche Konzentration auf ihre wissenschaftlichen Aufgaben ermöglichen, zum Beispiel:
- Die Beschäftigung von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften zur Unterstützung bei Forschungsarbeiten, entweder durch Neueinstellung oder eine zeitlich befristete Aufstockung von bereits in die Arbeitsgruppe/die Professur integrierten studentischen Hilfskräften;
- Technische oder digitale Unterstützungsinstrumente mit zeitlich begrenztem Nutzungscharakter (z. B. Mittel für Softwarelizenzen, Zugänge zu KI- und Sprachmodellen, Cloud- und Rechenressourcen sowie projektbezogene IT-Dienstleistungen und technische Unterstützung);
- Weitere geeignete Maßnahmen zur temporären Arbeitserleichterung.
In der Regel werden Unterstützungsmaßnahmen für einen Zeitraum von maximal vier Monaten gefördert. Die Maßnahme muss bis zum 31.12.2026 abgeschlossen sein (in begründeten Ausnahmefällen können einzelne Kosten auch nach dem 31.12.2026 entstehen; dies bedarf jedoch einer vorherigen Einzelfallprüfung. Der überwiegende Teil der Maßnahme muss im Jahr 2026 durchgeführt werden). Umfang und Dauer können im Rahmen der maximalen Fördersumme flexibel an den jeweiligen Bedarf angepasst werden. Dabei können Fördermittel in Höhe von maximal 1.500 € pro Person beantragt werden.
Weitere Details zu den Fördervoraussetzungen, zur Antragstellung und zum Begutachtungsverfahren entnehmen Sie bitte der vollständigen Ausschreibung.
Ausschreibung
Ab sofort können Anträge für die Forschungsassistenz-Förderung eingereicht werden (Deadline: 25.08.2026)!
Informationen zur Ausschreibung und zur Antragsstellung finden Sie hier:
Ausschreibung Forschungsassistenz-Förderung: Deutsch / Englisch
Antragsformular Forschungsassistenz-Förderung: Deutsch / Englisch
Hinweis: Die Bewilligung der Anträge erfolgt unter anderem auf Grundlage unseres verfügbaren Budgets sowie der Qualität aller eingehenden Anträge. Die Darstellung Ihrer persönlichen Motivation im Antragsformular ist neben der Vollständigkeit der Unterlagen dabei das wichtigste Kriterium für die Entscheidung über die Förderung Ihres Antrags!