Mentoring für Studienanfängerinnen

Warum das Mentoring so wichtig ist...

Das Studium erweist sich für alle Studierenden als große Veränderung mit vielen Neuerungen. Der Stundenplan muss selbst zusammengestellt werden, welche Klausuren Monate später geschrieben werden, muss eigenständig entschieden werden. Der Campus ist neu, zuständige Stellen in der Verwaltung sowie Hörsäle und Seminarräume müssen gefunden werden. Zudem unterschätzen viele Studierende das neue Lernpensum und sind auch durch die speziellen universitären Strukturen sowie die Bewältigung des neuen Alltags gefordert. Das kostenlose Mentoring-Projekt für Studienanfängerinnen aller Fachbereiche setzt genau an diesen Punkten an und möchte Studierenden helfen: FÜR DEINEN PERFEKTEN UNI-START.

Um Studienanfängerinnen und Studentinnen der ersten Fachsemester den Start an der Hochschule zu erleichtern und einen Grundstein auf dem weiteren Berufsweg und in der Karriereplanung zu legen, bietet die Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie der RPTU in Kaiserslautern das kostenlose Mentoring-Projekt für Studentinnen aller Fachbereiche an. 

Die Mentees fühlen sich sehr wohl in dem Mentoring-Projekt für Studienanfängerinnen: Sie erhalten Infos - und, was noch wichtiger ist,- sie lernen andere im Netzwerk kennen. Die gegenseitige Unterstützung hilft gerade in der ersten Zeit des Studiums. Was ihnen geholfen hat, geben sie in ihren eigenen Worten wieder.

Aktuelle Infos

Willst du von der Unterstützung einer erfahrenen Studentin als deine persönliche Mentorin profitieren? Ab sofort sind Bewerbungen zur Teilnahme am Mentoring-Projekt für das Wintersemester 2023/24 möglich. Interessentinnen können sich melden bei
Christine Klein
zv-mentoring[at]rptu.de
Tel.: 0631 205-4363

Regelmäßig wird die Seminarreihe "Erfolgreich studieren - Zukunft gestalten" nur für Studentinnen angeboten.
Nähere Informationen findet Ihr hier.

Eine Erklärung, warum es dieses Angebot für Frauen gibt, findet Ihr hier.

„Es war jemand da, den man alles fragen kann“

„Telefoniert haben wir bereits vor meinem Studienbeginn, etwa zwei Monate bevor ich an die Uni gekommen bin“, berichtet Florentine Domrös über den ersten Kontakt zu ihrer Mentorin Annelina Valerius. Weitere Treffen folgten online und beim Start ins Studium vor Ort in Kaiserslautern: „Ich hatte am Anfang vor allem viele organisatorische Fragen. Es war gut zu wissen, dass da jemand ist, der einem alles erklären kann.“ Annelina Valerius und Florentine Domrös studieren beide Mathematik auf Bachelor – wobei Annelina Valerius vier Semester weiter ist. In Kontakt gebracht wurden sie über das Mentoring-Programm für Studienanfängerinnen, das von der Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie der RPTU ins Leben gerufen wurde. Annelina Valerius: "Bei dem Projekt werden Tandems zusammengeführt. Das sind eine ältere Studentin, die mindestens im dritten Semester ist und eine Studienanfängerin aus demselben Fach." Ziel sei es, dass die Ältere die Jüngere in ihren ersten beiden Semestern berät, etwas unter die Arme greift – und vielleicht auch vor dem einen oder anderen Stolperstein warnt.

Das Interview in voller Länge...

Was ihr über das Mentoring wissen solltet...

Der Studienbeginn – oft verbunden mit einem Ortswechsel – erweist sich für alle Studierenden als große Veränderung. Das Studium und damit auch häufig die erste eigene Wohnung oder das Zusammenleben in einer Wohngemeinschaft stellen neue Ansprüche. Eigenständige Organisation des Studiums und Planung des wissenschaftlichen Werdegangs sind gefordert. Dort unterstützt das Mentoring.

Studienanfängerinnen und Studentinnen der ersten Fachsemester (sogenannte Mentees) werden von Studentinnen höherer Fachsemester (sogenannte Mentorinnen) betreut. Im Idealfall ist dies eine one-to-one-Beziehung. Bei einer großen Anzahl an Studienanfängerinnen unterstützt eine Mentorin auch mehrere Mentees. Die so zusammengestellten "Tandems" bilden den Kern des Mentoring-Projektes.

Die Mentorin gibt ihre eigenen Erfahrungen an die Mentee weiter und steht dieser beratend und unterstützend zur Seite. Das Tandem trifft sich regelmäßig, mindestens monatlich. Ergänzend dazu kann der Kontakt auch über Telefon oder E-Mail stattfinden.

Die Beziehung von Mentorin und Mentee sollte durch Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Freiwilligkeit, Offenheit und Verschwiegenheit geprägt sein. Beide begegnen sich auf gleicher Ebene.

Grundsätzlich ist die Dauer der Mentoring-Beziehung auf maximal zwei Semester angelegt. Natürlich können die einzelnen Tandems für sich entscheiden, ob sie diese nach Beendigung des Mentoring-Durchgangs weiter aufrechterhalten und in welcher Form dies geschieht.

Tandem finden

Nachdem deine Bewerbungsunterlagen bei uns eingegangen sind, begeben wir uns auf die Suche nach einer passenden Mentorin. Im persönlichen Gespräch könnt ihr euch zunächst kennenlernen, bevor ihr euch endgültig für ein Tandem entscheidet.

Im Semesterverlauf

  • regelmäßige Treffen von Mentee und Mentorin (ca. 1x im Monat),
  • monatlicher Stammtisch,
  •  kostenlose Seminare  und Coachings.

Darüber hinaus wird ein vielfältiges Rahmenprogramm angeboten. Es finden kostenlose Seminare zum Erwerb bzw. Ausbau der überfachlichen Kompetenzen (Soft Skills) statt. Seminarthemen können beispielsweise sein:

  • Lernen lernen
  • Selbst-Bewusstsein - Selbst-Sicherheit - Selbst-Vertrauen
  • RheTORik für Siegerinnen: Kommunikationsstärke macht erfolgreich!
  • Schlagfertig Kontra geben - Nie wieder sprachlos
  • Projekte und Ideen wirkungsvoll präsentieren
  • Stresslust statt Stressfrust

Für Mentees

  • Persönliche Unterstützung durch ihre Mentorinnen
  • Ausbau und Aneignung von Schlüsselqualifikationen
  • Austausch mit Kommilitoninnen
  • Integration in Netzwerke
  • Erfolgreicher Studieneinstieg


Für Mentorinnen

  • Ausbau der eigenen Beratungskompetenz
  • Ausbau des eigenen Kontaktnetzes
  • Erwerb und Ausbau relevanter Schlüsselqualifikationen
  • Weitergabe der eigenen Erfahrungen an Studienanfängerinnen
  • Reflexion des bisherigen Studienverlauf
  • Weitere Karriereplanung

Für Anfragen von Interessentinnen sowie als Ansprechpartnerin für Mentorinnen und Mentees steht Christine Klein gerne zur Verfügung.

Christine Klein
Gebäude 57, Raum 264
Telefon: 0631 205-4363
Fax: 0631 205-4322
E-Mail: zv-mentoring[at]rptu.de

Sprechstunde: Mo + Di 8:00-16:00 Uhr, Mi an geraden Wochen

Weitere Mentoring-Angebote

Standort Kaiserslautern

Stabsstelle Gleichstellung, Vielfalt und Familie

Geschäftsstelle Kaiserslautern

Kontakt

Christine Klein, MBA
Gebäude: 57
Raum: 264
67663 Kaiserslautern

Tel.: +49 631 205-4363

E-Mail: zv-mentoring@rptu.de

Mo., Di. und Mi. (ungerade Wochen), Sprechstunde nach Vereinbarung