InterAct for RPTU

Profilentwicklung in Studium und Lehre

InterAct for RPTU ist ein standortübergreifendes Projekt der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) zur gemeinsamen Profilentwicklung in Studium und Lehre.

Finanziert aus dem Innovationsfonds beider Standorte, fördert InterAct for RPTU strategisch relevante Maßnahmen, die profilbildende Themen wie Internationalität, Forschungsorientierung und Interdisziplinarität im Spannungsfeld Technik-Gesellschaft-Umwelt in und für Studium und Lehre aufgreifen, innovative standortübergreifende Lehr- und Lernformate entwickeln und die standortübergreifende Lehr-Lern-Infrastruktur ausbauen. Zudem sollen strategisch relevante Projekte in Studium und Lehre gefördert werden, für die sich standortübergreifende Teams bewerben können.

Laufende Projekte

Projektleitung: Prof. Dr. Martin Entling (martin.entling[at]rptu.de), Prof. Dr. Thorsten Stöck

Projektmitarbeiter/innen: Sven Katzenmeier, Manon Edo

Beteiligte Fachbereiche: Fachbereich Natur- und Umweltwissenschaften (Landau), Fachbereich Biologie (Kaiserslautern)

Projektlaufzeit:

1.6.2023-30.04.2026

Projektbeschreibung: Im Alpine Biology Center in Cadagno (Tessin) soll jährlich ein campus-übergreifender Kurs in Ökologie stattfinden, der je zur Hälfte von Studierenden aus Landau und Kaiserslautern besucht wird. Die Lehre erfolgt durch Dozierende von beiden Standorten der RPTU, um terrestrische und aquatische Ökologie des Hochgebirges zu verbinden und Einblicke in die Forschung am jeweils anderen Campus zu gewähren. In der Förderphase soll der Kurs entwickelt werden und zweimal stattfinden. Das Angebot soll nach Ende der Förderung fortgesetzt werden.

Projektleitung:

Univ.-Prof. Dr. Mechthild Dreyer, Wissenschaftliche Leitung des KSB Landau, mechthild.dreyer[at]rptu.de

Monika Haberer M.A., Geschäftsführende Leitung des ZIDiS Kaiserslautern, monika.haberer[at]rptu.de

Projektmitarbeiter*innen:

Britta Rudolf M.Ed., KSB Landau, b.rudolf[at]rptu.de

Miriam Jungheim, KSB Landau, miriam.jungheim[at]rptu.de

Ann-Cathrin Winter M.A., ZIDiS Kaiserslautern, anncathrin.winter[at]rptu.de

Victoria Margraf M.A., ZIDiS Kaiserslautern, victoria.margraf@rptu.de

 

Beteiligte Fachbereiche: Alle Fachbereiche

Projektlaufzeit:

01.07.2023 – 31.12.2027

Projektbeschreibung:

Das Projekt verfolgt zwei Kernziele: 

Zunächst wird anhand bestehender Daten und Erkenntniswerte ein Konzept zur fundierten Weiterentwicklung des Orientierungsstudiums der TUK „TUKzero“ erstellt. Hierfür werden die Erfahrungen beider Hochschulstandorte mit ihren Unterstützungsangeboten am Übergang Schule, Beruf/Hochschule und in der Studieneingangsphase samt vorhandener Veranstaltungsevaluationen ausgewertet. 

Darauf aufbauend und im Blick auf die künftigen Bedarfe beider Hochschulstandorte in der künftigen RPTU wird die Konzeption für standortübergreifendes Nulltes Semester erarbeitet.

Projektleitung:

ZfL in Kaiserslautern Prof. Dr. Roland Ulber, FB Maschinenbau und Verfahrenstechnik Lehrgebiet Bioverfahrenstechnik ulber[at]mv.uni-kl.de

ZLB in Landau Prof. Dr. Alexander Kauertz Institut für naturwissenschaftliche Bildung – Physikdidaktik kauertz[at]uni-landau.de

Beteiligte Fachbereiche: in Kaiserslautern: Prof. Dr. Roland Ulber (ZfL), Prof. Dr. Stefan Ruzika (Mathematik), Dr. Joachim Götze (RHRK), in Landau: Prof. Dr. Alexander Kauertz (ZLB), Dr. Patrick Löffler (ZLB)

Projektlaufzeit:

01.05.2023 – 30.04.2026

Projektbeschreibung: 

Das Projekt WebStuPlan soll mit Hilfe der entwickelten Software die Transformation der Lehramtsstudiengänge begleiten und für verschiedene standortübergreifende Konzepte, die von den verschiedenen Fächern in den nächsten Jahren erst entwickelt werden, die Studienstrukturen und Terminkonflikte offenlegen, so dass eine Diskussionsgrundlage zur Studierbarkeit der Lehramtsstudiengänge an der neuen Universität vorhanden ist und die Studiengänge gemeinsam weiterentwickelt werden können. Mit WebStuPlan kann die Studierbarkeit dargelegt, überprüft und optimiert werden, was akkreditierungsrelevant ist und perspektivisch auch außerhalb des Lehramts relevant sein kann.

Projektteam:

Projektleitung:

Prof. Dr. Mechthild Dreyer, Kompetenzzentrum für Studium und Beruf (Wiss. Leitung)
Mailadresse: mechthild.dreyer[at]rptu.de - Telefon: 03641 280 33250

Dr. Max Sprenger, Zentrum für Sport, Gesundheit u. Wohlbefinden (Leiter)
Mailadresse: max.sprenger[at]rptu.de – Telefon: 0631 205 4441

Projektmitarbeiterinnen:

Diana Neben, Zentrum für Sport, Gesundheit und Wohlbefinden (Mitarbeiterin) 
Mailadresse: diana.neben[at]rptu.de – Telefon: 0631 205 3444

Ines Obenauer, Kompetenzzentrum für Studium und Beruf (Wiss. Mitarbeiterin) –Mailadresse: ines.obenauer[at]rptu.de – Telefon: 06341 280 33239

 

Beteiligte Fachbereiche:

KSB und ZSGW als zentrale Einrichtung

Projektlaufzeit

01.05.2024 bis 30.09.2025

Projektbeschreibung:

Das Gesundheitszertifikat ist ein bestehendes Angebot des ZSGW. Sein Ziel ist es, verbunden mit dem Erwerb von gesundheitsbezogenem Wissen Studierenden praktische Fähigkeiten zu vermitteln, um Entscheidungen für einen gesunden Lebensstil treffen, langfristige gesundheitsförderliche Gewohnheiten entwickeln und um Wissen und Erfahrung als Multiplikator*innen weitergeben zu können. Das Gesundheitszertifikat umfasst, im Umfang von zwei Semestern, fünf Module im Bereich Physical Health, Mental Health sowie Social Health. 

Ziel des vorliegenden Projektes ist es, das Gesundheitszertifikat des ZSGW in Zusammenarbeit mit dem KSB zunächst inhaltlich und strukturell weiterzuentwickeln und auf dieser Grundlage dann standortübergreifend anzubieten. Das Angebot soll in eine eindeutige Zertifikatsstruktur überführt werden. Umfang und Struktur des bisherigen Angebotes werden beibehalten.

Das Angebot soll in eine eindeutige Zertifikatsstruktur überführt werden. Für jede Veranstaltung wird die Kompetenzorientierung ihrer Lernziele klar ausgewiesen und der Workload der Studierenden in ECTS-Punkten abgebildet. Damit erhalten Studierende die Möglichkeit, einerseits schon erbrachte Leistungen für das Zertifikat und andererseits ihre im Zertifikat erbrachten Leistungen für andere Studienkontexten anerkennen zu lassen.

Projektteam:

Projektleitung: Michaela Maier, Olga Zagovora, Paul Lukowicz, Jürgen Maier

Kooperationspartner/innen: Katharina Zweig, Joachim Thees

Projektmitarbeiter: Martin Lange (bis August 2024), Felipe Martins

Beteiligte Fachbereiche:

Fachbereich Psychologie (Landau)

Fachbereich Informatik (Kaiserslautern)

Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften (Landau)

Projektlaufzeit:

01.05.2024 - 31.12.2026

Projektbeschreibung:

Die Digitalisierung der Gesellschaft generiert täglich neue, digitale Spurendaten (Digital Trace Data, z.B. in sozialen Netzwerken) in einer für die Sozial- und Verhaltenswissenschaften bislang unbekannten Größenordnung, Detailtiefe und Geschwindigkeit. Die daraus ableitbaren Erkenntnisse hängen von ihrer sachgerechten Sammlung, Verarbeitung, Aufbereitung und Auswertung ab. Dies leistet das Forschungsgebiet Computational Social Science (CSS). Es thematisiert Big Data, Machine Learning und Cloud Computing und analysiert diese mit Hilfe vielschichtiger, computergestützter Methoden, um zentrale sozial- und verhaltenswissenschaftliche Fragestellungen zu adressieren. Das Projekt CSSM hat das Ziel, CSS-Methoden an der RPTU systematisch in der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Lehre und Postgraduiertenausbildung beider Campi zu verankern. Im Sinne eines “Teach the Teacher”-Ansatzes werden dabei auch Angebote für die Fortbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses geschaffen, um CSS-Methoden in der Breite der Lehre und Forschung einzuführen und an der RPTU eine neue Profillinie mit internationaler Sichtbarkeit zu etablieren.
Das Lehrangebot soll zunächst vorrangig in Form eines standortübergreifenden Zertifikatsprogramms für Masterstudierende und Promovierende erprobt und mittelfristig in die sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Masterstudiengänge sowie die Graduiertenausbildung integriert werden. Eine Teilnahme von Masterstudierenden im Bereich des freien Workloads sowie im Studium Generale ist ebenfalls möglich. Das Programm umfasst in den kommenden zwei Jahren insgesamt 4 Workshops, 2 Lernmodule des Campus KL (Online-Teilnahme möglich) sowie Phasen des Selbstlernens (mit einem Tutor) zu den Themen Python, Web 2.0 Technologien, Webdatenerfassung, NLP für Sozialwissenschaftler, Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen.

Projektbeteiligte:

Zentrum für Bildung und Forschung an Außerschulischen Lernorten (ZentrAL)

Prof. Dr. Björn Risch
Marie Schehl 
Makbule Engelhardt
Susanne Eisel

Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik

Prof. Dr.-Ing. Daniel Görges
Dr.-Ing. Christian De Schryver
Manuel Schalk

Fachbereich Informatik

Prof. Dr. Leo van Waveren

Gleichstellung, Vielfalt und Familie

apl. Prof. Dr. Francesca Vidal

Projektlaufzeit: 1.5.2025 – 30.09.2026

Projektbeschreibung:

Trotz guter Arbeitsmarktchancen sind Frauen in den MINT-Fächern der RPTU nach wie vor unterrepräsentiert. Im Wintersemester 2023/24 lag der Frauenanteil bei den Studierenden im ersten Fachsemester in der Informatik bei 28 % und in der Elektro- und Informationstechnik bei rund 18 %.

Das Projekt EmpowerMINT@RPTU setzt genau an diesem Defizit an und verfolgt zwei Ziele: Zum einen sollen MINT-Studentinnen der RPTU gezielt in ihrer Wissenschaftskommunikation gefördert und ihnen der Erwerb fachunabhängiger studien- und berufsrelevanter Schlüsselkompetenzen ermöglicht werden. Zum anderen sollen sie zu Botschafterinnen ihrer Fächer qualifiziert werden, indem sie die Möglichkeit erhalten, Schülerinnen für ein MINT-Studium zu begeistern. Durch diese „doppelte“ Zielsetzung (Förderung von Studentinnen und Schülerinnen) soll das Projekt nicht nur zur Stärkung der Geschlechtergerechtigkeit beitragen, sondern langfristig auch den Frauenanteil in den MINT-Studiengängen der RPTU erhöhen.

Zur Umsetzung des Programms wird ein standortübergreifendes und innovatives Lehrangebot entwickelt, im Rahmen dessen die Teilnehmerinnen am Ende des jeweiligen Semesters in die Lage versetzt werden, als Vertreterinnen ihrer Fachdisziplinen eigenständig außerschulische MINT-Lernangebote in Kleingruppen zu konzipieren und für Schülerinnen der Region an einem außerschulischen Lernort der RPTU anzubieten.

Projektleitung:

  • Prof. Dr. Mirco Bundschuh (Leitung AG Funktionelle Aquatische Ökotoxikologie, FB Natur- und Umweltwissenschaften) mirco.bundschuh@rptu.de
  • Prof. Dr. Roland Ulber (Leitung AG Bioverfahrenstechnik, FB Maschinenbau und Verfahrenstechnik) roland.ulber@mv.rptu.de

 

Beteiligte Fachbereiche:

  • Maschinenbau und Verfahrenstechnik
  • Chemie
  • Natur- und Umweltwissenschaften
  • Bauingenieurwesen
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Physik

 

Projektlaufzeit:   01.05.2025 - 30.09.2026

Projektbeschreibung:

Das Projekt SustainAbility – Interdisziplinär Denken und Handeln adressiert die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit, Klimaanpassung und Ressourcenschutz. Ziel ist es, ein interdisziplinäres Lehrformat zu entwickeln, das Studierende und wissenschaftliche Mitarbeitende mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen zusammenbringt.

Während der Förderphase sollen folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

  • Einbindung eines interdisziplinären Moduls in die allgemeine Wahlpflichtliste der Fachbereiche Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Bauingenieurwesen, Natur- und Umweltwissenschaften, Physik und Chemie.

  • Durchführung von mindestens sechs interdisziplinären Veranstaltungen (wissenschaftliche Vorträge, Diskussionsrunden, Seminare).

  • Organisation von drei Exkursionen und einer standortübergreifenden Abschluss-Exkursion, um Praxisbeispiele und wirtschaftliche Umsetzungsmöglichkeiten kennenzulernen.

  • Förderung des interdisziplinären Austauschs durch hybride Lehrangebote, die standortübergreifend an der RPTU Kaiserslautern-Landau angeboten werden.

  • Langfristige Verankerung der entwickelten Lehrformate durch Integration in bestehende Studiengänge sowie fortlaufende Evaluation und Weiterentwicklung in Zusammenarbeit mit Studierenden.

Das Projekt trägt zur strategischen Weiterentwicklung des Lehrangebots an der RPTU bei, indem es die Vernetzung zwischen verschiedenen Fachbereichen und Standorten stärkt und Studierende auf nachhaltige, interdisziplinäre Lösungsansätze vorbereitet.

Projektteam:

Prof. Ralf Becker (Institut für Philosophie)
 Prof. Georg von Freymann (Fachbereich Physik)

Projektzeitraum:

Förderbeginn: 01.05.2025
Laufzeit bis 30.09.2026

Projektbeschreibung:

In Zeiten, in denen "alternative Fakten" in Politik und Gesellschaft Akzeptanz finden, ist eine Auseinandersetzung mit dem Begriff der Wahrheit nötiger denn je. Wir wollen in diesem interdisziplinären Seminar interessierten Studierenden (aber auch Mitarbeitenden und Dozierenden) die Möglichkeit bieten, sich dem Begriff der Wahrheit aus philosophischer und naturwissenschaftlicher Sicht zu nähern und herauszuarbeiten, ob und wie ein gemeinsames Verständnis aussehen kann.

Im interdisziplinären Austausch, aber auch im Austausch mit der außeruniversitären Gesellschaft beobachten wir immer wieder, dass bestimmte Begriffe mit ganz unterschiedlichen Bedeutungen belegt bzw. unterschiedlich verstanden und benutzt werden. Philosophie und Physik nehmen für sich in Anspruch, ein Verständnis der Welt zu erarbeiten, beiden Disziplinen ist die Logik zu eigen, die es ermöglicht, schlüssig zu argumentieren.

Wir möchten dies disziplinenübergreifend mit den Seminarteilnehmenden an ausgesuchten Texten und Beispielen aus beiden Fächern erarbeiten und im Anschluss diskutieren. Da so eine Diskussion optimal im persönlichen Austausch stattfindet, soll das Seminar in Präsenz veranstaltet werden, sowohl in Landau als auch in Kaiserslautern. 

Das Seminar findet als Blockveranstaltung mit drei Terminen pro Semester stattfinden, in denen nach einer Reihe von Vorträgen (max. 4 pro Termin) ausreichend Zeit für Diskussion und Austausch vorgesehen ist. Die Termine finden im Wechsel in Landau und in Kaiserslautern statt und sollen bewusst in einer geselligen Atmosphäre ausklingen, um genügend Raum für die Diskussion zu lassen.

Bei entsprechendem Erfolg soll die Veranstaltung fortgesetzt und gerne um weitere Fächer ergänzt werden. Spannende Ergänzungen könnten aus dem Bereich der Theologie und der Psychologie und natürlich auch der Mathematik kommen.

Projektverantwortliche

Leitung
Dr. Nadja Wobbe
E n.wobbe[at]rptu.de

Koordination
Nina Bernhart
E foerderung-interact[at]rptu.de