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Minister-Besuch: Neue Impulse für die Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge

Drei Posterwände mit Postern
Eine Poster-Ausstellung stellte die vielfältigen Lehr-Lern-Konzepte der RPTU vor. Foto: RPTU
Ein mittelalter Mann im Gespräch
Wie lassen sich die Lehramtsstudiengänge weiterentwickeln? Bildungsminister Sven Teuber informierte sich im Gespräch über Konzepte und Aktivitäten an der RPTU. Foto: RPTU
Menschen unterhalten sich vor einer Poster-Wand
Foto: RPTU

Attraktiv, praxisorientiert und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierend: Das sind die Ansprüche an die inhaltliche Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge an der RPTU. Um unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen in den Prozess einfließen zu lassen, führt das Zentrum für Lehrkräftebildung seit 2024 eine interne Workshopreihe durch. Anlässlich des vierten Termins dieser Reihe verschaffte sich Sven Teuber, Bildungsminister von Rheinland-Pfalz, unter anderem im Rahmen einer Poster-Ausstellung einen Überblick über die bereits heute sehr vielfältigen Lehr-Lern-Konzepte der RPTU.

Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Professorinnen und Professoren: Sie alle sind gefragt, geht es darum, unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Rollen in die Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge der RPTU einfließen zu lassen. Ziel ist es, im Rahmen einer Workshopreihe ein Strategiekonzept zu entwickeln, auf dessen Basis Lehre auch in Zukunft zeitgemäß und qualitativ hochwertig angeboten werden kann. Verschiedene Fragen und Aspekte stehen dabei im Fokus: Wie kann eine Lehrkräftebildung forschungsbasiert und reflektiert stattfinden? Wie wird man den Themen Internationalisierung, Heterogenität und Inklusion gerecht? Welche Rollen spielen Digitalisierung und KI? Und wie lassen sich bei all dem die Fachwissenschaften, Bildungswissenschaften und die Fachdidaktiken miteinander verknüpfen?

Der vierte Termin der Workshopreihe – am 21. November – wurde von einer Poster-Ausstellung begleitet: Diese zeigte eindrucksvoll, an Aktivitäten und Konzepten mangelt es an der RPTU nicht. So gibt es vielfältige Projekte, bei denen Lehramtsstudierende lernen, selbst lehren und mitunter sogar mitforschen. Sven Teuber, Bildungsminister von Rheinland-Pfalz, erfuhr im Gespräch mit den Poster-Ausstellenden beispielsweise, wie Antisemitismusprävention und Demokratiebildung in der Grundschule ermöglicht werden können. Wie sich geografische Informationssysteme als Lehransätze mit Praxisbezug nutzen lassen. Wie videobasiertes Lernen das Professionswissen fördert. Wie Kinder in der Schuleingangsphase individueller gefördert werden können. Und dass der ExperiMINT-Bus eine Art fahrendes Labor ist, der auf dem Schulhof hält und interaktiv für naturwissenschaftliche Fächer wirbt.

Ein Vortrag von Birgit Lütje-Klose, Professorin für Schulische Inklusion und sonderpädagogische Professionalität an der Universität Bielefeld, rundete das Tagesprogramm ab. Im Anschluss wurde in Kleingruppen weiter intensiv über die nächsten Schritte des Strategiekonzepts diskutiert. Die Gespräche machten deutlich, dass die Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge an der RPTU von einer starken internen Dynamik und einem engagierten Austausch getragen werden muss. Alle in der Lehrkräftebildung Aktiven sind weiterhin eingeladen, sich einzubringen.

Drei Posterwände mit Postern
Eine Poster-Ausstellung stellte die vielfältigen Lehr-Lern-Konzepte der RPTU vor. Foto: RPTU
Ein mittelalter Mann im Gespräch
Wie lassen sich die Lehramtsstudiengänge weiterentwickeln? Bildungsminister Sven Teuber informierte sich im Gespräch über Konzepte und Aktivitäten an der RPTU. Foto: RPTU
Menschen unterhalten sich vor einer Poster-Wand
Foto: RPTU