Psychische Gesundheit
an der RPTU

Relevanz der psychische Gesundheit für die Arbeit
Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren sehr rasch und stark verändert. Diese Entwicklung wurde durch die Coronapandemie und dem damit einhergehenden abrupten Lockdown mit Heimarbeit verschärft. Hinzu kommen belastende Entwicklungen wie der Krieg in der Ukraine, steigende Energiepreise, Klimakriese uvm. Mit der Fusion zur RPTU wurden und werden die Beschäftigten beider Standorte vor weitere große Herausforderungen gestellt.
Innerhalb eines Jahres erfüllt mehr als jede*r vierte Erwachsene in Deutschland mindestens einmal die Kriterien einer psychischen Erkrankung. Für diese knapp 18 Millionen Betroffenen und ihr nahes Umfeld ist die psychische Erkrankung mit substantiellen Belastungen verbunden und führt oft zu schwerwiegenden Einschränkungen auch in sozialer und beruflicher Hinsicht.
Über 40% der deutschen Bevölkerung erleben mindestens einmal im Leben eine behandlungsbedürftige psychische Störung. Das bedeutet: Fast alle Menschen kennen in ihrem persönlichen Umfeld Personen, die unter psychischen Problemen leiden oder in der Vergangenheit betroffen waren.
Um all diesen Belastungen entgegen zu wirken, ist es unabdingbar, die psychische & körperliche Gesundheit als eine Einheit zu verstehen und das Thema der mentalen Gesundheit stärker in den Fokus zu rücken. Es ist wichtig, psychische Probleme bei Angehörigen, Freunden oder Arbeitskollegen zu erkennen, auf die Menschen zuzugehen und Hilfe anzubieten. Denn je früher Betroffene professionelle Hilfe erhalten, desto höher sind die Chancen auf eine vergleichbar rasche Gesundung.
Professionelle Hilfe finden
Akute Hilfe
Akutsituationen: akut eigen- oder fremdgefährdend (d.h. entschieden sind, das eigene Leben beenden zu wollen oder anderen gegenüber im Rahmen ihrer psychischen Belastung aggressiv oder bedrohlich werden).
Kaiserlautern
- Pfalzklinikum Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Kaiserslautern
Tel.: +49 (0)631 5349-0 (Tag u Nacht 24/7 erreichbar)
Albert-Schweitzer-Str. 64
67655 Kaiserslautern
Für Notfälle bei psychischen Krisen
- Westpfalzklinikum
Zentralambulanz/Notaufnahme
Tel.: +49 (0)631 203-1240 (Tag und Nacht 24/7 erreichbar)
Bei Akutsituationen.
Landau
- Pfalzklinikum Erwachsenenpsychiatrie:
im Notfall, bei Akutsituationen: akut eigen- oder fremdgefährdend (d.h. entschieden sind, das eigene Leben beenden zu wollen oder anderen gegenüber im Rahmen ihrer psychischen Belastung aggressiv oder bedrohlich werden).
Tel. +49 (0)6349 900-2020 (Tag u Nacht 24/7 erreichbar)
Weitere Kontaktadressen
Kaiserslautern
- Pfalzklinikum: Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Kaiserslautern
Tagesklinik:
Tel.: +49 (0)631 36139885
Anmeldung für ein Informationsgespräch von 9-12 Uhr. Sie benötigen eine ärztliche Einweisung (vorstationäre Behandlung).
Grüner Graben 24
67655 Kaiserslautern
www.pfalzklinikum.de/standorte/kaiserslautern/tagesklinik-fuer-erwachsene
Breiter Bereich seelischer Erkrankungen, bei denen die ambulante Therapie (Psychotherapie 1x/Woche) nicht ausreicht, vollstationäre Behandlung (Krankenhausaufenthalt) aber nicht(mehr) notwendig ist. Die Person muss im Stande sein, sich mit den eigenen seelischen Problemen auseinanderzusetzen und diese in einem therapeutischen Prozess zu bearbeiten.
- Pfalzklinikum: Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Kaiserslautern
Stationäre Behandlung:
Tel.: +49 (0)631 5349-0
Bei starker psychischer Belastung für „Clearing-Gespräch“ melden. Hierbei wird mit einem Psychologen oder Arzt gemeinsam mit dem Betroffenen entschieden, ob eine stationäre Behandlung indiziert ist oder ob andere Maßnahmen empfohlen werden. In erstem Fall wird dann ein Aufnahmetermin vereinbart und eine stationäre Behandlung gemeinsam geplant. Zum Clearing-Gespräch eine aktuelle Überweisung des Hausarztes mitbringen.
- Westpfalzklinikum: Abteilung für Psychosomatik
Tel.: +49 (0)631 203-2734 | Tel.: +49 (0)631 203-2770
psyso[at]westpfalz-klinikum.de
Tagesklinik: Termin für ein Informationsgespräch vereinbaren. Sie benötigen eine ärztliche Überweisung. Breiter Bereich seelischer Erkrankungen, bei denen die ambulante Therapie (Psychotherapie 1x/Woche) nicht ausreicht, vollstationäre Behandlung (Krankenhausaufenthalt) aber nicht (mehr) notwendig ist. Die Person muss im Stande sein, sich mit den eigenen seelischen Problemen auseinanderzusetzen und diese in einem therapeutischen Prozess zu bearbeiten.
Stationäre Behandlung: bei starker psychischer Belastung. Zum ersten Gespräch eine aktuelle Überweisung des Hausarztes mitbringen.
Landau
- WIPP Weiterbildungsstudiengang für Psychologische Psychotherapie der RPTU in Landau
Psychotherapie:
Tel.: +49 (0)6341-280356-00 (Mo – Do 09:00 - 18:00 Uhr, Fr 09:00 - 13:00 Uhr)
Ostbahnstraße 10
76829 Landau
Die Behandlung findet vorrangig in Form von Einzelgesprächen statt. Zusätzlich werden zu speziellen Themengebieten Gruppenbehandlungen angeboten (z.B. Training sozialer Kompetenzen, Progressive Muskelentspannung). Behandlungsverfahren ist die Verhaltenstherapie. Bei Anruf angeben, dass Sie RPTU Mitarbeiter/in oder Student/in sind.
- Pfalzklinikum
Tagesklinik für Erwachsene:
Tel.: +49 (0)6341 9206-0 (Mo – Fr 8:30–16:30 Uhr)
Nordring 9
76829 Landau
Das Behandlungsangebot ist für einen breiten Bereich seelischer Erkrankungen geeignet, bei denen die ambulante Behandlung (z.B. wöchentliche Psychotherapie) nicht ausreicht, vollstationäre Behandlung aber nicht - oder nicht mehr - notwendig ist. Wichtig für die Behandlung ist eine geregelte Wohnsituation und die Möglichkeit, den Weg zwischen Klinik und Wohnung selbstständig zu bewältigen.
- MVZ Medizinisches Versorgungszentrum Pfalzklinikum
Ambulante Behandlung: Standort Paul-von-Denis Straße
Tel.: +49 (0)6341 86079 (08:00–13:00, 14:00 – 7:00 Uhr)
Paul-von-Denis-Straße 2a
76829 Landau
Psychiatrie, medizinische Abklärung und Psychotherapie. Bei starker psychischer Belastung für Erstgespräch melden. Hierbei wird mit einem Psychologen oder Arzt gemeinsam mit dem Betroffenen entscheiden, welche Behandlung indiziert ist oder ob andere Maßnahmen empfohlen werden.
- MVZ Medizinisches Versorgungszentrum Pfalzklinikum
Psychotherapie: Standort Landau-Nordring
Tel.: +49 (0)6341 920644 (Di 11:00 - 11:50 Uhr, Do 13.00 - 14.00 Uhr)
Nordring 9
76829 Landau
Bei starker psychischer Belastung für Erstgespräch melden. Hierbei wird mit einem Psychologen oder Arzt gemeinsam mit dem Betroffenen entscheiden, welche Behandlung indiziert ist oder ob andere Maßnahmen empfohlen werden.
- Pfalzklinikum: Regionales psychosomatisches Zentrum Südpfalz
Stationäre Behandlung:
Tel.: +49 (0)6341 9206 40 (Mo, Di und Fr 8:30–12:30 Uhr, Do 10:30–16:00 Uhr)
Nordring 9
76829 Landau
Das Angebot richtet sich an Erwachsene mit akuten psychischen Beschwerden oder in einer psychischen Krise, die eine Einweisung zur stationären Behandlung durch Ihren niedergelassenen Arzt erhalten haben.
Ihr Hausarzt/Ihre Hausärztin oder Neurologe/Neurolgin:
Sonderstellung:
Der/Die Hausarzt/Hausärztin steht immer als erste Ansprechperson zur Verfügung und hilft Ihnen bei der Einschätzung Ihrer Situation und dem weiteren Vorgehen. Informieren Sie Ihren Hausarzt/ihre Hausärztin unbedingt über Ihre Situation und die geplanten Schritte. Sie benötigen meist eine Überweisung für eine Behandlung in einer Klinik oder auch für eine Psychotherapie. Ihr Hausarzt/ Ihre Hausärztin kann ggf. auch bei Kliniken anrufen und Sie auf eine Warteliste setzten lassen.
Für Beratungsgespräche (in schwierigen Lebenssituationen) zur Überbrückung der Zeit bis zur Therapie
Kaiserslautern
- MVZ Pfalzklinikum GmbH Kaiserslautern (Medizinisches Versorgungszentrum)
Tel.: +49 (0)631 31090919
Grüner Graben 24
67655 Kaiserslautern
Psychologische Beratung:
Bei einer psychologischen Beratung können lebenspraktische Themen, z. B. familiäre Probleme oder Probleme am Arbeitsplatz bearbeitet werden. Die Beratung ist keine Psychotherapie. Im besten Fall kann mit der Beratung eine Therapie vermieden oder die Zeit bis zu einer Therapie überbrückt werden. Unterschied zur Psychotherapie: Nur bei einer Psychotherapie werden Probleme mit Krankheitssymptomen, z. B. die einer Depression, behandelt.
- Sozialpsychiatrischer Dienst (Gesundheitsamt)
Tel.: +49 (0)631 7105-520
Pfaffstr. 40
67655 Kaiserslautern
Beratungs- und Hilfeangebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Stadt und Landkreis Kaiserslautern
- Caritas-Zentrum Kaiserslautern
Tel.: 0631 36120-0
Edith-Stein-Haus Engelsgasse 1
67657 Kaiserslautern
Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung'
- Diakonie Pfalz
Tel.: +49 (0)631 362509-10
Stiftsstraße 2
67655 Kaiserslautern
Sozial- und Lebensberatung mit Schwangerschaftsberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Kur- und Erholungsberatung
- Diakonie Pfalz
Tel.: +49 (0)631 72209
Pirmasenser Straße 82
67655 Kaiserslautern
Erziehungs- und Familienberatung, Ehe-, Paar- und Lebensberatung
Landau
- Sozialpsychiatrischer Dienst (Gesundheitsamt)
Tel. +49 (0)6341 940-621 (8.30 - 12.00 Uhr)
Kreisverwaltung Südliche Weinstraße
Abteilung Gesundheit
Klaus-von-Klitzing-Straße 2
76829 Landau in der Pfalz
Beratungs- und Hilfeangebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen in Stadt und Landkreis Landau
- Caritas-Zentrum Landau - Sozialberatung
Tel.: +49 (0)63419355-0
Königstraße 39/41
76829 Landau
Erziehungs-, Ehe- und Lebensberatung: offenes Beratungs- und Unterstützungsangebot für alle Menschen, die sich in einer schwierigen Lebenslage befinden.
- Diakonisches Werk Pfalz
Tel.: +49 (0)6341 4826
Westring 3a
76829 Landau
Sozial- und Lebensberatung, Schwangerschaftsberatung
Für alle Mitarbeitenden der RPTU (beide Standorte)
- Beratung bei Mobbing, psychischen Belastungen und Konflikten am Arbeitsplatz
Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft
Tel.: +49 (0)631 3642-131
E-Mail: beratungsarbeit[at]evkirchepfalz.de
Die Kosten werden vom BGM getragen.
- Betriebsärztin
Dr. Karin Ewald-Kleimeier
Weitere Information: Betriebsärztlicher Dienst der RPTU - RPTU Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Kaiserslautern
- Abteilung 6.5 Allgemeine Gleichbehandlung - AGG
Dr. Cornelia Rövekamp
Tel.: +49 (0)631 205 5902
E-Mail: cornelia.roevekamp[at]verw.uni-kl.de
- Vertrauensperson der Schwerbehinderten & Suchtberater
Thomas Pauls
Tel.: +49 (0)631 205 4504
E-Mail: pauls[at]verw.uni-kl.de
Konfessionsunabhängige Beratung der Hochschulseelsorge Kaiserslautern
- KHG Katholische Hochschulgemeinde
Dr. Stefan Seckinger | Tel.: +49 (0)631 3638 250
E-Mail: stefan.seckinger[at]bistum-speyer.de
- ESG Evangelische Studierendengemeinde
Britta Geburek-Haag | Tel. +49 (0)631 3428832-0
E-Mail: britta.geburek-haag[at]evkirchepfalz.de
Landau
- Zentrale Gleichstellungsbeauftragte
Prof. Dr. Francesca Vidal
Tel.: +49 (0)6341 280 32770
E-Mail: francesca.vidal[at]rptu.de
- Vertrauensperson der Schwerbehinderten
Christina Krämer
Tel.: +49 (0)6341 280 31512
E_Mail: c.kraemer[at]rptu.de
Konfessionsunabhängige Beratung der Hochschulseelsorge Landau
- KHG Katholische Hochschulgemeinde Landau
Ralf Nico Körber
E-Mail: rnk[at]bistum-spyer.de
Tel.: +49 (0)6341-82180
- ESG Evangelische Studierendengemeinde Landau
Anja Lebkücher
E-Mail: Anja.Lebkuecher[at]evkirchepfalz.de
Tel.: +49 (0)6341 83333
Kaiserslautern
- Pfalzklinikum: Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Kaiserslautern. Individuelle Beratung über suchtspezifische Behandlungsmöglichkeiten
Anmeldung offene Sprechstunde:
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 08:30 - 09:00 Uhr
Überweisung von Hausarzt oder Facharzt (Psychiatrie oder Neurologie)
Tel.: +49 (0)631 5349 2227
- Beratungsstelle Sucht der Diakonie Pfalz
Tel.: +49 (0)631 72209
Pirmasenser Straße 82
67655 Kaiserslautern
- Caritas-Suchtberatung
Tel.: +49 (0)631 36120-222
Caritas-Zentrum Kaiserslautern
Edith-Stein-Haus
Engelsgasse 1
67657 Kaiserslautern
Landau
- Beratungsstelle Sucht der Diakonie Pfalz Tel.: +49 (0)6341-9952670 Reiterstraße 19 76829 Landau
Beide Standorte
- Psychotherapeut*in finden
Landespsychotherapeutenkammer:
Tel.: +49 (0)6131 93055-0
E-Mail: service@lpk-rlp.de
https://www.lpk-rlp.de/psychotherapeutensuche.html
- Arzt/Ärztin (Neurologe-Psychotherapeut) finden
Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz – Arzt- und Psychotherapeutensuche
Tel.: 116117
https://arztsuche.116117.de/pages/arztsuche.xhtml
- Selbsthilfegruppe finden
Landesarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfekontaktstellen und Selbsthilfeunterstützung in Rheinland-Pfalz
www.selbsthilfe-rlp.de
Tel.: +49 (0)6131 210774
Montag 15:00 - 18:00 Uhr | Dienstag 09:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch 09:00 - 12:00 Uhr | Donnerstag 09:00 - 12:00 Uhr
Kaiserslautern
- Medikamentöse Abklärung
Pfalzklinikum: Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Kaiserslautern
Tel.: +49 (0)631 5349-0
Psychiatrische Institutsambulanz: Zur Abklärung einer medikamentösen psychiatrischen Behandlung einen ambulanten Termin vereinbaren.
Überweisung vom Hausarzt notwendig.
Hier gibt es KEINE psychotherapeutische Behandlung.
Mental health first aid (MHFA)
Was ist MHFA?
Die klassische Ersten-Hilfe bei körperlichen Erkrankungen und Unfällen sollte jede Person in Laufe des Lebens erlernen, meist bereits in jungen Jahren. Wie jedoch bei einer psychischen Erkrankung oder Notsituation vorzugehen ist, lernen nur die Wenigsten. Die MHFA Ersthelfer-Kurse für psychische Gesundheit wurden nach dem Leitbild für die Erste-Hilfe bei körperlichen Erkrankungen entwickelt und bilden Laien in 12 Stunden zu Ersthelfenden für psychische Gesundheit aus.
Entwickelt wurde das Programm vor 25 Jahren in Australien und wird mittlerweile in über 50 Ländern aktiv durchgeführt. Weltweit gibt es über 8 Millionen zertifizierte Ersthelfende und die Zahl steigt. Das evidenzbasierte, lizensierte, gemeinnützige und weltweit aktiv angewandte Angebot wird in Deutschland in Trägerschaft des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung durchgeführt. Pro Land kann immer nur eine Institution die entsprechende Lizenz erhalten. Neben theoretischer Wissensvermittlung werden auch konkrete Erste-Hilfe-Maßnahmen bei sich entwickelnden psychischen Gesundheitsproblemen und bei akuten psychischen Krisen erlernt und durch praktische Übungen verfestigt.
Ziele der MHFA Schulung
Die Fortbildung zu Ersthelfenden für psychische Gesundheit hat zum Ziel, die Teilnehmenden dazu zu befähigen, Menschen, die sich in einer hilfebedürftigen mentalen oder durch mentale Einflüsse ausgelösten physischen Situation befinden und aktuell dringend psychische Unterstützung benötigen oder sich in einer mentalen Krise bzw. psychisch belastenden Ausnahmesituation befinden gezielt zu unterstützen und Erste Hilfe leisten zu können
Der Kurs vermittelt Grundwissen über psychische Gesundheit und Erkrankungen, er vermindert stigmatisierendes Verhalten und baut eigene Kompetenzen der Teilnehmenden auf.Wie in der körperlichen Ersten Hilfe lernen die Ersthelfenden MHFA‘s woran sie psychische Erkrankungen erkennen, wie sie sich der betroffenen Person, gegenüber verhalten sollten und was in der jeweiligen Situation zu tun ist. Im Kurs wird zunächst Basiswissen zu psychischen Störungen vermittelt. Hierzu werden dann konkrete Erste-Hilfe-Maßnahmen aufgezeigt und diese durch praktische Übungen verfestigt.
Externe Beratung
bei Mobbing, psychischen Belastungen und Konflikten am Arbeitsplatz
Neben den bereits etablierten Anlaufstellen für Beratung und Unterstützung (insbesondere Betriebsärzte, Beschwerdestelle, Personalrat, Gleichstellungsbeauftragte, Schwerbehindertenvertretungen, Suchtberatungen, BGM) wurde gerade für psychische Belastungen ein weiteres internes Hilfsangebot durch „Ersthelfer für psychische Gesundheit“ (MHFA) aufgebaut, das stetig erweitert wird.
Alle Beschäftigen der RPTU Kaiserslautern-Landau haben ab sofort die Möglichkeit, sich im Falle von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz an eine externe, qualifizierte Beratungsstelle zu wenden. Die Universität hat einen Rahmenvertrag mit der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft abgeschlossen, der es Ihnen ermöglicht, im Bedarfsfalle professionelle Beratung durch ausgebildete Fachkräfte mit mehrjähriger Erfahrung – auch im Hochschulbereich - in Anspruch zu nehmen. Die Beratungsleistung erfolgt unabhängig von Konfession, Weltanschauung und Nationalität. Sie wahrt Vertraulichkeit und beachtet alle datenschutzrechtlichen Belange. Nähere Informationen siehe unter Beratung bei Mobbing, psychischen Belastungen und Konflikten am Arbeitsplatz - Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft. Wie gehen Sie im Bedarfsfalle am besten vor? Sie haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
- Sie wenden sich an die Leitung des BGM, Dezernat 6. Von dort aus wird ein Kontakt zur externen Beratungsstelle vermittelt.
- Sie nehmen direkte Verbindung zur externen Beratungsstelle auf. Tel.: +49 (0)631 3642 131 , E-Mail: beratungsarbeit[at]evkirchepfalz.de (weitere Infos bekommen Sie über den Link unten auf der Seite).
Die Beratung kann sowohl persönlich erfolgen als auch telefonisch oder in Form von online-Meetings. Die Kosten für die Beratungsleistungen werden mit Ausnahme etwaiger Reisekosten zentral vom BGM getragen. Für Dienstgänge und Dienstreisen in diesem Zusammenhang gelten die üblichen arbeits- und reisekostenrechtlichen Regelungen.
Unterlagen und Formulare
- Anlaufstellen Kaiserslautern - FlyerDownload 371 KB
- Anlaufstellen Landau - FlyerDownload 2 MB
- Mentale Gesundheit - BroschüreDownload 3 MB
FAQ
Häufige Fragen
Die/der MHFA ist keine jahrelang ausgebildete Fachperson! Sie bietet demnach KEINE psychologische Beratung, Psychotherapie oder Ähnliches an. Die MHFA‘s dienen als direkte Ansprechperson in schwierigen, belastenden Situationen und Krisen. Hierzu gehört als einer der wichtigsten Bausteine neben dem Zuhören und einfach „da“ sein, dass die Ersthelfenden die Betroffenen gezielt ermutigen, sich professionelle Unterstützung zu holen, die Möglichkeiten und Wege weiterführender Hilfen aufzeigen und ggf. an diese Stellen vermitteln.
Dies geschieht nur in Absprache und unter ausdrücklicher Zustimmung der betroffenen Person. Alle Gespräche werden streng vertraulich behandelt und keine Daten nach Außen weitergegeben. In Akutsituationen, wenn eine Eigen-oder Fremdgefährdung (Suizidgefahr) besteht, sollte immer der Notruf verständigt oder die betroffene Person in die Notfallambulanz des Krankenhaus gebracht werden.
Grundsätzlich besteht die Idee von MHFA darin, möglichst viele Personen zu schulen und so das Wissen breit in der Gesellschaft zu streuen.An der RPTU werden zunächst folgende Zielgruppen priorisiert:
- Mitarbeitende in Beratungsfunktion (Studiengangsmanager*innen, Prüfungsamt, Personalrat uvm.)
- Mitarbeitende in Schnittstellenfunktion durch Führungsverantwortung (Abteilungs-, Labor-, Team- oder Gruppenleitung uvm.)
- Mitarbeitende in Schnittstellenfunktion durch Vernetzung (z.B. Sekretariate, Stabsstellen, spezifische Aufgabengebiete, uvm.)
- Sonstige Einzelfallentscheidungen
Für Beschäftigte
- Beatrix Weber (Personalrat)
- Ralf Stemler (FB EIT)
- Stefan Seckinger (Hochschulseelsorge)
- Barbara Witt (FB Chemie)
- Malte Prietz (Zentrum für Sport, Gesundheit & Wohlbefinden LD)
- Birgit Munz (Dezernat 6 Zentrales)
- Ralf Hellriegel (Personalrat)
- Henning Schwarz (Dezernat 3 Personal)
- Sabine Strödter (Dezernat 4 Studierende. Studierendensekretariat LD)
- Marcus Naumer (Dezernat 0 Hochschulentwicklung)
- Thomas Pauls (Schwerbehindertenvertretung, Suchtberatung)
- Lena Josch (Dezernat 0 Hochschulentwicklung)
- Daniela Becker (FB Chemie)
- Sarah Hummerich (Personalrat)
- Barbara Witt (FB Chemie)
- Svenja Müller (Institut für Mathematik)
- Christina Jörg (FB Physik)
- Ines Welzenbach-Vogel (Zentrum für Hochschullehre und -didaktik Landau ZHDL)
- Sina Hartmann (FB Kultur- & Sozialwissenschaften, Institut für Kunstwissenschaft & Bildende Kunst)
- Christiane Maurer (FB Maschinenbau & Verfahrenstechnik)
- Caroline Marker (Zentrum für Graduiertenförderung und akademische Personalentwicklung ZGaPL)
- Anja Kayser (FB Kultur-& Sozialwissenschaften, Selbstlernzentrum für Fremdsprachen LD
- Inga Scheler (Regionales Hochschulrechenzentrum Kaiserslautern-Landau RHRZ)
- Denise Scharwatz, M.A. (Zentrale Studienberatung)
Für Prüfungsamt, Studiengangsmanager*innen, Zentrum für Lehrerbildung, zentrale Studienberatung
- Jenny Merritt (Prüfungsamt KL)
- Sandra Lehmann (Prüfungsamt KL)
- Anke Propheter (Prüfungsamt KL)
- Alena Losing (Prüfungsamt KL)
- Lars Henrich (Zentrum für Lehrerbildung KL)
- Christian Bogner (Studiengangsmanager FB Informatik)
- David Jung (Zentrum für Lehrerbildung KL)
- Denise Scharwatz, M.A. (Zentrale Studienberatung)
Projektleitung
Anschrift