Antidiskriminierungsstelle
Gleichbehandlung statt Diskriminierung
In der Antidiskriminierungsstelle werden formelle Beschwerden nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz entgegengenommen.
Sie ist Hauptanlaufstelle für informelle Beratungen in Fällen von Diskriminierung, Machtmissbrauch und Mobbing.
Und: Es besteht die Möglichkeit der Unterstützung bei Konflikten zwischen Einzelpersonen oder zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden, zwischen Professor*innen und Studierenden,
In der Antidiskriminierungsstelle werden auch Präventionsmaßnahmen durchgeführt - Vorträge und Weiterbildungsveranstaltungen werden in News bekanntgegeben.
Angesprochen werden kann die Antidiskriminierungsstelle von Professor*innen und Vorgesetzten, von wissenschaftlichen Mitarbeitenden, von Mitarbeitenden aus Verwaltung und Technik und von Studierenden.
AUF EINEN BLICK
Organisationseinheit?
Abteilung 6.5
Ansprechperson?
Dr. phil. Cornelia Rövekamp,
Diplompsychologin
49 (0)631 205 5902
c.roevekamp[at]rptu.de
Wo?
Gebäude 76, Raum 233
Werden Menschen wegen der ethnischen Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, des Geschlechts, der Geschlechtsidentität oder einer Behinderung benachteiligt, ausgeschlossen oder anders als andere behandelt, spricht man von unmittelbaren Diskriminierungen. Führen offizielle Verfahren oder Richtlinien zu Benachteiligungen für Personengruppen, dann handelt es sich um mittelbare Diskriminierungen.
Dabei kann eine Diskriminierung auch positiv sein, wenn Personen aufgrund von bestehenden Benachteiligungen bevorzugt behandelt werden – bspw. Frauen in Bewerbungsverfahren für Stellen, bei denen eine Unterrepräsentanz von Frauen besteht. Diese positive Diskriminierung ist gewollt – jedoch nur so lange, bis Benachteiligungen beseitigt sind.
Vermutlich haben wir alle bereits Diskriminierungen erlebt: vielleicht aufgrund
- des Geschlechts, wenn bspw. sexualisierte Gewalt den Alltag erschwert oder Frauen höherwertige Tätigkeiten verwehrt bleiben
- des Alters, wenn bspw. ältere oder jüngere Personen bei der Stellenvergabe seltener berücksichtigt werden oder Älteren technisches Know-how abgesprochen wird;
- der Herkunft oder eines Migrationshintergrundes, wenn bspw. Benachteiligungen verschiedenster Art bei der Nennung des Namens entstehen;
- von körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen, die den Alltag auf verschiedenste Weise erschweren.




