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Neue Wege des wissenschaftlichen Publizierens

Dieser Workshop wird in Kooperation mit dem Leistungszentrum Simulations- und Software-basierte Innovation angeboten.
 

Beschreibung Kursinhalt
 

Wissenschaftliches Publizieren und die Kommunikation über neueste Forschungsergebnisse haben sich in den letzten zehn Jahren grundlegend verändert. Durch den digitalen Wandel und durch Mechanismen, wie wir sie aus sozialen Netzwerken kennen, ergeben sich neue Möglichkeiten, den wissenschaftlichen Diskurs zu öffnen und zu erweitern. Begriffe wie Open Access und Open Data, Altmetrics oder Post-Publication Peer-Review lösen bei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oft jedoch auch Verunsicherung aus, da ihre Bedeutung und Potenziale vielfach nicht vollständig bekannt sind. Nach wie vor sind wissenschaftliche Publikationen in Fachzeitschriften oder Fachbüchern jedoch der entscheidende Gradmesser für die wissenschaftliche Reputation und die wissenschaftliche Karriere.

Es stellt sich daher die Frage, wie mit diesen neuen Möglichkeiten – beispielsweise Megajournals oder Plattformen wie Academia.edu, ResearchGate oder ScienceOpen – umgegangen werden sollte.

Darüber hinaus wird ein Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI) gegeben. Aus der Perspektive von Autor:innen bzw. Fachverlagen wird demonstriert, wie KI konstruktiv bei der Einschätzung und Verbesserung von Manuskripten eingesetzt werden kann.


Lernziele

  • Stakeholder und Markt für Fachinformation
  • Wissenschaftliches Publizieren: Workflows in Fachverlagen
  • Peer Review: Bedeutung der Qualitätssicherung und Arten
  • Journal Impact Factor: Definition, Anwendung und Kritikpunkte
  • Problemstellung aus Sicht der Wissenschaftler
  • Altmetrics: neue Formen der Messung des Impacts
  • Open Access, Open Data und Open Science
  • Fachbücher und OA-Hochschulverlag
  • Neue Formen der wissenschaftlichen Kommunikation: Überblick und Fallbeispiele
  • Directories, Preprint-Server, Repositorien, Megajournals, EU-Open-Science-Plattform
  • Chancen und Möglichkeiten neuer Plattformen zur Forschungskommunikation
     

Lernziele 

Die Teilnehmenden sollen ein vertieftes Verständnis für aktuelle Entwicklungen im wissenschaftlichen Publizieren gewinnen, ihre Forschung wirksamer sichtbar machen und den reflektierten Einsatz digitaler Publikationsformen sowie KI-gestützter Werkzeuge erlernen.
 

Programm
 

Zeit: 19.02.2026, 10:00 - 17:00 Uhr

Umfang in Stunden : 7 Stunden

Format: Digital/Online (meist Zoom)

Maximale Teilnehmendenanzahl: 15

Zielgruppen: Offen für alle wissenschaftlich Arbeitenden
 

Anmeldung
 

Anmeldeschluss: 04.02.2026

Registrierung: Bitte melden Sie sich über das Online-Anmeldeformular verbindlich an. Sie werden erst nach Ablauf der Anmeldefrist über die Zulassung zum Kurs informiert. Beachten Sie bitte die Hinweise zu den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung.

Teilnahmeberechtigte:

  • Wissenschaftlich Arbeitende der RPTU Kaiserslautern-Landau
  • Mitarbeitende und Promovierende der Fraunhofer-Institute IESE und ITWM

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstaltungsort: Digital/Online (Zoom)

Datum:
19. Februar 2026, 10.00-17.00
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Organisation


Trainer:
Prof. Dr. Alexander Grossmann, Deutscher Hochschulverband (DHV)

Prof. Dr. Alexander Grossmann studierte Physik an der RWTH Aachen und promovierte am Forschungszentrum Jülich. Anschließend leitete er ein BMBF-Projekt an der LMU und dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik in München. Bis 2001 war er in Forschung und Lehre an der Universität Tübingen tätig, bevor er in die Geschäftsführung internationaler Wissenschaftsverlage wechselte. Seit 2013 ist er Professor für Verlags- und Projektmanagement an der HTWK Leipzig sowie Studiendekan des Studiengangs Buch- und Medienproduktion. Seine Lehre umfasst zudem Medienmärkte, Entrepreneurship und Startups.

Teilnahmevoraussetzungen: Keine

Technische Voraussetzungen: Laptop/Tablet mit stabilem Internet, Mikrofon, Kamera, Zoom 

Kursvorbereitung: Keine

Sonstige Informationen: Keine

Sprache: DE