Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig: „Mehr Informatiklehrkräfte durch Weiterbildung gewinnen“ – Zertifikatslehrgang an der RPTU Kaiserslautern-Landau startet

Hand vor Laptop
Foto: Colourbox.de

„Es ist mir ein großes Anliegen, allen Schülerinnen und Schülern Medienkompetenz zu ermöglichen. Durch den Informatikunterricht erlernen sie die notwendigen Grundlagen, um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz zu verstehen, ihre Chancen zu nutzen und ihren Gefahren zu begegnen. Daher freue ich mich sehr, wenn wir mit Hilfe des neuen Zertifikatslehrgang der RPTU Kaiserslautern-Landau weitere Informatiklehrkräfte gewinnen“, sagt die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig. Mit der Einführung des Fachs Informatik als Pflichtfach ab dem Schuljahr 2028/2029 werden qualifizierte Lehrkräfte benötigt. Bereits jetzt gibt es mehrere Studiengänge und Weiterbildungen, damit Schülerinnen und Schüler ab Klasse sieben unterrichtet werden können. Durch die Kooperation mit der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) wird ein weiterer Baustein für den Informatikunterricht gesetzt.

Ab dem Wintersemester 2026 bietet die RPTU Kaiserslautern-Landau den Zertifikatsstudiengang an. Dieser umfasst drei Jahre und führt zur Lehrbefähigung Informatik als Drittfach. Lehrerinnen und Lehrer können berufsbegleitend entweder für Informatik an Realschulen oder für Informatik an Gymnasien qualifiziert werden. Durch die hybride Form können Teilnehmende die Weiterbildung gut mit ihrer Arbeit im Schuldienst vereinbaren, da ein Großteil des Studiums online stattfindet. 

„Als einzige Technische Universität des Landes Rheinland-Pfalz verbindet die RPTU ihre Expertise in den Bildungswissenschaften und der Informatik eng mit der Lehrkräftebildung. Der neue RPTU-Zertifikatsstudiengang bietet ein flexibles und praxisnahes Weiterbildungsangebot, das Lehrkräfte optimal auf das Pflichtfach Informatik vorbereitet und die digitale Bildung im Land stärkt. Dabei fließen auch die Entwicklungen aus dem RPTU-Schwerpunkt Künstliche Intelligenz ein, mit dem die Universität zentrale Zukunftsfelder der Informatik mitprägt und diese Kompetenzen in die Ausbildung der Lehrkräfte einbringt“, sagt Professorin Mandy Schiefner-Rohs, Vizepräsidentin für Lehre an der RPTU.

Ein weiterer Vorteil ist die Anerkennung von Qualifikationen, wenn Lehrkräfte bereits Vorkenntnisse nachweisen können. Durch die Ausbildung weiterer Lehrkräfte wird sichergestellt, dass Schülerinnen und Schüler sowohl in der Mittelstufe als auch perspektivisch in der Oberstufe qualitativen Informatikunterricht erhalten. 

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