Was wir der Quantenphysik verdanken: Veranstaltungsreihe QUANTum3 der RPTU ab 12. April im 42kaiserslautern

Abgebildet ist die Glaszelle eines Ultra-Hochvakuumsystem, wie es in der Forschung an der RPTU zum Einsatz kommt. Im Zentrum der Glaszelle werden Atome durch Laserstrahlen im Raum gehalten und bis fast auf den absoluten Temperaturnullpunkt abgekühlt. Die Quanteneigenschaften und Quantendynamik des Systems können durch hochauflösende Mikroskope bis auf das Niveau einzelner Atome beobachtet werden. Foto: RPTU, AG Widera

Computerchips, Kernspintomografen oder Navigationssysteme: Ohne die Erkenntnisse der Quantenphysik wären viele wegweisende Entwicklungen nicht möglich gewesen. Unter dem Schlagwort einer „zweiten Quantenrevolution“ versprechen neue Quantentechnologien bisher unlösbare Probleme zu lösen: Superschnelle Quantencomputer gehören beispielsweise dazu. 2025 ist das Jahr der Quantenphysik – höchste Zeit, die geheimnisvolle Welt der kleinsten Teilchen zu entdecken. Ab 12. April startet die Veranstaltungsreihe QUANTum3 der RPTU, die Quantenphänomene ins Licht der Öffentlichkeit rückt und aufzeigt, wie diese für technischen Fortschritt sorgen. Die Vorträge finden bis einschließlich Dezember jeweils am zweiten Samstag im Monat ab 15 Uhr im 42kaiserslautern (Eisenbahnstraße 42) statt. 

Im Rahmen von QUANTum3 können alle Interessierten die Physikerinnen und Physiker der RPTU auf einer Reise durch die 100-jährige Erfolgsgeschichte der Quantenphysik begleiten – bis hin zu den bahnbrechenden Erkenntnissen der Gegenwart.

Wo finden Quantentechnologien bereits Anwendung? Wie verbessern sie unser Leben? Woran forscht die Wissenschaft aktuell? Von faszinierenden theoretischen Konzepten bis hin zu praktischen Anwendungen und Experimenten – die Vortragsreihe zeigt auf, wie die Quantenphysik unsere Zukunft prägen wird. 

Zum Ausklang der Termine besteht die Möglichkeit, im Café des 42kaiserslautern bei Snacks und Erfrischungen mit den Forschenden ins Gespräch zu kommen, nachzufragen und noch tiefer in die Materie einzutauchen.

Erster Vortrag: Macht und Ohnmacht der Quantenphysik

Den ersten Termin gestaltet Professor Sebastian Eggert. Sein Vortrag „Macht und Ohnmacht der Quantenphysik“ am 12. April spannt den Bogen zwischen Anfang und Moderne. Er beleuchtet, wie Einstein zur Entwicklung der Quantentheorien beigetragen hat und mit welchen Phänomenen sich die Quantenphysik heute beschäftigt. Ebenso zeigt der Physiker Potenzial und Grenzen der Quantenwelt auf – sprich, was bringen uns die Erkenntnisse aus der Forschung?

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Alle Termine sind unter physik.rptu.de/aktuell/veranstaltungen/quantum3 einsehbar. Kurzbeschreibungen der einzelnen Veranstaltungen werden sukzessive hinzugefügt.
 

Kontakt:

Prof. Dr. rer. nat. Herwig Ott
Fachbereich Physik
T: 0631 205-2817
E: herwig.ott(at)rptu.de

Abgebildet ist die Glaszelle eines Ultra-Hochvakuumsystem, wie es in der Forschung an der RPTU zum Einsatz kommt. Im Zentrum der Glaszelle werden Atome durch Laserstrahlen im Raum gehalten und bis fast auf den absoluten Temperaturnullpunkt abgekühlt. Die Quanteneigenschaften und Quantendynamik des Systems können durch hochauflösende Mikroskope bis auf das Niveau einzelner Atome beobachtet werden. Foto: RPTU, AG Widera