Wie künstlerisches Arbeiten an einer Universität funktioniert – „Experiment Kunst“ am 23. November
Künstlerisches Schaffen braucht Freiheit. Die universitäre Lehre macht Vorgaben in Form von festen Lehreinheiten. Wie das „Experiment Kunst“ dennoch gelingt, erklärt Professorin Tina Stolt am Donnerstag, 23. November, um 18.00 Uhr bei einem CampusKultur-Vortrag an der RPTU (Gebäude 42, Raum 110). Der Eintritt ist kostenfrei. Der Vortrag steht allen Interessierten offen.
Experimentelles Arbeiten in der Bildenden Kunst beginnt im Prozess. Es gibt zwar einen Rahmen und technische Aspekte, aber eher keine Beweisführung hin zu einem fest umrissenen Ziel. Ästhetische Erkenntnisse und deren Anwendungen sind nie regelhaft erreichbar. Jederzeit kann ein Zufall, ein Malheur oder ein Scheitern eine neue Blickrichtung und neue Wege aufzeigen – das erleben viele Forschende, unabhängig von ihrem Fachgebiet.
Die persönliche und durchaus subjektive Wahrnehmung im künstlerischen Prozess braucht allerdings Freiheit – im Kopf und insbesondere, was die zeitliche Dimension betrifft. Eine Freiheit, die es immer wieder zu verteidigen gilt. Vor allem in der Lehre mit ihren Vorgaben in Gestalt von festen Strukturen und teils traditionellen Schubladen.
Die Referentin Tina Stolt ist Bildende Künstlerin und seit 2009 Professorin für Bildnerische Praxis am Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst der RPTU in Landau. Ihre Lehrgebiete sind Kunstpraxis in den Bereichen Zeichnung, Druckgraphik, Installation sowie künstlerische Projekte, künstlerische Forschung und Ausstellungsorganisation.
Mehr zu den Veranstaltungen von CampusKultur unter: www.campuskultur-kl.de
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