30 Jahre ITA: An-Institut der RPTU hat Zukunft der Arbeit im Blick

Visual zum 30-jährigen Jübiläum des ITA

Das Institut für Technologie und Arbeit (ITA) in Kaiserslautern feiert heute sein 30-jähriges Bestehen und blickt auf drei Jahrzehnte arbeits-, organisations- und sozialwissenschaftlicher Forschung und Beratung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zurück. Als unabhängiges und als gemeinnütziger Verein organisiertes An-Institut der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) gestaltet das ITA die Zukunft der Arbeit und leistet einen Beitrag zu einer besseren Arbeitswelt.  

Die Forschungsschwerpunkte des ITA liegen auf Themen wie Teilhabe und Inklusion in der Arbeitswelt, menschzentrierte Gestaltung von Künstlicher Intelligenz, Nachhaltigkeit als strategisches Organisationsprinzip, Lernen in der Arbeitswelt sowie Transformationsprozesse in Organisationen. Aktuell bearbeitet das ITA fortlaufend mehr als 30 öffentlich geförderte Forschungsprojekte sowie Beratungsaufträge aus Industrie, Sozialwirtschaft und Landes- und Bundesministerien. Zentrale Fördermittelgeber sind unter anderem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), das Bundesministerium für Bildung, Forschung, Technologie und Raumordnung (BMFTR) sowie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie die EU. 

Leitbild des Instituts ist es, die Zukunft der Arbeit aktiv mitzugestalten und mit Forschung und Beratung Menschen, Organisationen und Netzwerke in ihren Entwicklungspotenzialen zu stärken. In zahlreichen Projekten arbeitet das ITA hierzu eng mit Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammen.

Profil und Team

Das ITA verbindet arbeits-, organisations- und sozialwissenschaftliche Forschung mit praxisnaher Entwicklung und begleitet Unternehmen, Verwaltungen und Einrichtungen der Sozialwirtschaft bei der menschengerechten und zukunftsorientierten Gestaltung von Arbeit und Organisationen. Rund 40 Mitarbeitende mit Hintergründen in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Psychologie, Informatik, Pflegewissenschaft und weiteren Disziplinen arbeiten interdisziplinär in Projekten zusammen.

Als gemeinnütziger Verein wird das ITA von einem vierköpfigen Vorstand geleitet; die wissenschaftliche Leitung liegt heute bei Professor Matthias Rohs, Inhaber des Lehrstuhls für Erwachsenenbildung an der RPTU Kaiserslautern-Landau. Die enge Anbindung an die Universität und der zugleich unabhängige Status als Verein ermöglichen es, praxisnahe Forschung, anwendungsorientierte Projekte und Beratung flexibel zu verbinden.

Entstehungsgeschichte

Unter der Initiative und Leitung von Professor Klaus J. Zink wurde das ITA 1995 als juristisch und wirtschaftlich eigenständiges Institut der Arbeitsforschung in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins gegründet. Seit 1996 ist das Institut durch das Land Rheinland-Pfalz als An-Institut der heutigen RPTU anerkannt und seither kontinuierlich gewachsen. Das ITA erwirtschaftet seine Mittel über Forschungs- und Beratungsprojekte und ist bundesweit als Partner für wissenschaftlich fundierte Gestaltung von Arbeit etabliert.

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