RPTU ist dem Netzwerk „Familie in der Hochschule e.V." beigetreten

Vizepräsidentin der RPTU
„Wir freuen uns sehr über die Aufnahme in das Netzwerk ‚Familie in der Hochschule‘ – denn es bedeutet für uns Verpflichtung und Ansporn: Verpflichtung, unsere Angebote konsequent weiterzuentwickeln, und Ansporn, im Austausch mit anderen Hochschulen voneinander zu lernen und gemeinsam Standards zu setzen“, betont Melanie Steffens, Vizepräsidentin für Karriereentwicklung, Diversität und Gleichstellung. Foto: RPTU, Thomas Koziel
Zwei Vertreterinnen der RPTU bei der Fachtagung
Die Koordinatorinnen des Familienservice der RPTU: Eva Borries (links) und Leslie Schleese (im Hintergrund Vizepräsidentin Melanie Steffens). Foto: RPTU
Zwei Vertreterinnen der RPTU bei der Fachtagung
Der Beitritt der RPTU erfolgte im Rahmen der Jahrestagung, die in diesem Jahr unter dem Titel „Verantwortung neu denken – Zukunft gestalten im demografischen Wandel“ an der Universität Mainz stattfand. Eva Borries (links) und Leslie Schleese haben stellvertretend für die RPTU teilgenommen. Foto: RPTU

Die RPTU ist dem Netzwerk „Familie in der Hochschule e.V." (FidH) beigetreten und bekennt sich damit erneut klar zu einer Vereinbarkeit von Studium, Beruf und familiären Verpflichtungen.

Wer studiert oder an einer Universität arbeitet, bringt seine ganze Biografie mit: Fürsorgeaufgaben, Betreuungspflichten, wechselnde Lebensphasen. Vereinbarkeit ist deshalb keine Randnotiz der Sozialpolitik oder eine Einzelaufgabe des Individuums, sondern auch eine Kernfrage der Hochschulentwicklung.

Im März hat das Präsidium deshalb auf Vorschlag des Referats für Chancengerechtigkeit und des Familienservice beschlossen, der FidH beizutreten und die gleichnamige Charta zu unterschreiben. RPTU-Vizepräsidentin Melanie Steffens hat die Charta nun stellvertretend für die RPTU unterzeichnet und setzt damit ein verbindliches, öffentliches Bekenntnis zur Familienorientierung.

Der Beitritt ergänzt das bestehende Audit „familiengerechte Hochschule", ersetzt es aber nicht. Das Audit begleitet seit vielen Jahren interne Prozesse, überprüft die Umsetzung von Maßnahmen und verleiht das Zertifikat – es schaut nach innen. Die FidH schaut nach außen: Sie vernetzt die RPTU mit mehr als 130 Mitgliedshochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, eröffnet die Teilnahme an spezialisierten Arbeitsgruppen und ermöglicht hochschulpolitische Mitgestaltung. Beide Instrumente zusammen bilden ein abgestimmtes Instrumentarium, das Familiengerechtigkeit voranbringt.

Was die Mitgliedschaft konkret bringt, zeigt sich in den zahlreichen Arbeitsgruppen (AGs) der FidH, in denen die RPTU fortan partizipieren kann und in denen sich die Expertise des gesamten Netzwerks bündelt. Drei kleine Beispiele: Die AG Nachteilsausgleich liefert praxisnahe Impulse zu Regelungen rund um Schwangerschaft und Mutterschutz im Studium. Die AG familienbewusste Führung entwickelt Instrumente für die Personal- und Führungskräfteentwicklung, die die RPTU in Zukunft direkt übernehmen kann. Beim wachsenden Thema Pflege von Angehörigen bietet die entsprechende AG wertvolle Synergien. Darüber hinaus stehen den Mitgliedern erprobte Leitfäden, Handreichungen und eine Potenzialanalyse zur Verfügung, die Stärken und Entwicklungsfelder in der Familienorientierung sichtbar macht. Hospitationen und interne Fortbildungen mit den anderen Mitgliedshochschulen ermöglichen direktes Lernen von etablierten Best Practices – ohne das Rad neu erfinden zu müssen.

„Wir freuen uns sehr über die Aufnahme in das Netzwerk ‚Familie in der Hochschule‘ – denn es bedeutet für uns Verpflichtung und Ansporn: Verpflichtung, unsere Angebote konsequent weiterzuentwickeln, und Ansporn, im Austausch mit anderen Hochschulen voneinander zu lernen und gemeinsam Standards zu setzen“, betont Melanie Steffens, Vizepräsidentin für Karriereentwicklung, Diversität und Gleichstellung.

Für die RPTU als junge Fusionshochschule ist der Beitritt mehr als ein Netzwerkschritt: Er hilft, Familiengerechtigkeit dauerhaft in der Hochschulentwicklung zu verankern – als Quer- und Längsschnittaufgabe, nicht als Zusatzleistung und als klares Signal für die stetige Weiterentwicklung der Studien- und Arbeitsbedingungen für die Menschen an der RPTU.

Der Beitritt der RPTU erfolgte im Rahmen der Jahrestagung, die in diesem Jahr unter dem Titel „Verantwortung neu denken – Zukunft gestalten im demografischen Wandel“ an der Universität Mainz stattfand.

Vizepräsidentin der RPTU
„Wir freuen uns sehr über die Aufnahme in das Netzwerk ‚Familie in der Hochschule‘ – denn es bedeutet für uns Verpflichtung und Ansporn: Verpflichtung, unsere Angebote konsequent weiterzuentwickeln, und Ansporn, im Austausch mit anderen Hochschulen voneinander zu lernen und gemeinsam Standards zu setzen“, betont Melanie Steffens, Vizepräsidentin für Karriereentwicklung, Diversität und Gleichstellung. Foto: RPTU, Thomas Koziel
Zwei Vertreterinnen der RPTU bei der Fachtagung
Die Koordinatorinnen des Familienservice der RPTU: Eva Borries (links) und Leslie Schleese (im Hintergrund Vizepräsidentin Melanie Steffens). Foto: RPTU
Zwei Vertreterinnen der RPTU bei der Fachtagung
Der Beitritt der RPTU erfolgte im Rahmen der Jahrestagung, die in diesem Jahr unter dem Titel „Verantwortung neu denken – Zukunft gestalten im demografischen Wandel“ an der Universität Mainz stattfand. Eva Borries (links) und Leslie Schleese haben stellvertretend für die RPTU teilgenommen. Foto: RPTU