Das Zentrum für Kultur- und Wissensdialog (ZKW)
Die Aktivitätsfelder des ZKW sind angewandte Kulturwissenschaft in Forschung und Lehre, kulturelle Veranstaltungen, fachübergreifende Angebote für Studierende. Seit 2014 ist das ZKW zudem für den Studiengang „Darstellendes Spiel“ am Standort Landau verantwortlich. Mit der Unterstützung außeruniversitärer Partner ist das ZKW ein neuartiges Forum zum interdisziplinären Austausch und dient zugleich als Fenster der Universität zur Stadtöffentlichkeit.
Die Arbeit des ZKW besteht darin, Studierenden aller Fakultäten Zugang zu Zusatzqualifikationen zu ermöglichen, transdisziplinären Kompetenzerwerb und kulturelle Bildung zu fördern und interkulturelle Kommunikation zu verbessern. Es ist ein Anliegen des ZKW, die Öffentlichkeit in die wissenschaftliche Lehre und Forschung mit einzubeziehen. Die Veranstaltungen des ZKW sollen dabei einen Dialog zwischen der Universität und Bürgerinnen und Bürgern anregen. Das ZKW verantwortet die "Poetik-Dozentur", die Reihe "Große Begegnungen“, den "Poetry Slam Landau", den "Science Slam" (in Kooperation mit dem ZGAPL der RPTU), das jährliche Theaterfestival kaufkunst ,- (gefördert vom Kultursommer Rheinland-Pfalz), den "Martha-Saalfeld-Literaturpreis" (in Kooperation mit dem Ministerium für Familien, Frauen, Kultur & Integration), "Hinter den Kulissen - Filmpraxis aus erster Hand" (in Kooperation mit dem OK Weinstraße & Bildungszentrum Bürgermedien) und viele andere Veranstaltungsformate sowie Theaterproduktionen.
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Studiengang Darstellendes Spiel/Theater an der RPTU
Zertifikatsstudiengang Darstellendes Spiel/Theater als Ergänzung zum Lehramtsstudium
- Mit dem Studium des Ergänzungsfaches verbessern Sie erheblich Ihre Einstellungschancen!
- Das Studium des Faches verbessert Ihre Präsentationsfähigkeiten, macht Sie sicherer und selbstbewusster!
- Sie haben sogar gute Chancen, Ihre Abschlussnote zu verbessern!
- DS ist ein sog. künstlerisches Mangelfach. Absolvent*innen sind sehr gesucht. Sie verbessern ihre Chance auf eine Planstelle im Lehramt
Seit dem Wintersemester 2014/2015 bietet das ZKW am Campus Landau im lehramtsbezogenen Zertifikatsstudiengang das Fach Darstellendes Spiel/Theater an.
Das Erweiterungsfach Darstellendes Spiel / Theater kann studiert werden
• von Lehramtsstudierenden der Schularten Realschule plus, Gymnasium, unabhängig von der Fachkombination, die mindestens im fünften oder in einem höheren Fachsemester im lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang eingeschrieben sind. Externe Bewerber*innen müssen einen BA Abschluss haben.
• von Personen, die die lehramtsbezogenen Bachelor- oder Masterprüfung oder das Erste Staatsexamen der Schularten Realschule plus oder Gymnasium abgelegt haben;
• Lehrerinnen und Lehrern der Schularten Realschule plus und Gymnasium, unabhängig von der Fachkombination.
Bewirb dich jetzt für den Erweiterungsstudiengang Darstellendes Spiel/Theater für das WS 2026/27
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Die kommenden Termine für den Eignungsworkshop sind:
- Montag, 18. Mai um 18 Uhr
- Donnerstag, 9. Juli um 18 Uhr
Wo? Im ZKW, Maxmilianstr. 8, 76829 Landau.
Mit der Bescheinigung über die Teilnahme am Eignungsworkshop kannst Du Dich bis zum 30.9. über das Hochschulportal der RPTU im Bewerbungsportal anmelden.
ZOOM-MEETING auf Anfrage möglich.
Anmeldungen für den Workshop sind per Mail an Frau Prof. Dr. Anja Ohmer (Studiengangsleitung DS) zu senden: anja.ohmer@rptu.de
Neues aus dem ZKW & Veranstaltungsankündigungen
"Die Goldenen Zwanziger" Open Air Theaterfestival "kaufkunst,-"
am 3. und 4. Juli in der Innenstadt von Landau
Am 3. und 4. Juli lädt das Zentrum für Kultur- und Wissensdialog (ZKW) der RPTU Kaiserslautern-Landau zum Theaterfestival „Die Goldenen Zwanziger“ in die Landauer Innenstadt ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus Theater, Musik, Kunst und Mitmachangeboten für die ganze Familie an verschiedenen Spielorten im Stadtzentrum. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Jetzt online: interACT
die digitale Fachzeitschrift
interACT
Nachwuchsforum ästhetische Bildung
Die Beiträge widmen sich der Frage, wie ästhetische und theatrale Bildung Prozesse des Empowerments anstoßen kann.
Im Mittelpunkt stehen Selbstermächtigung sowie die professionelle Unterstützung dabei, eigene Ressourcen zu erkennen und zu nutzen.

"Best of Poetry Slam" - Wenn Worte fliegen
am 6.11.26 um 20 Uhre im UNIVERSUM THEATER

Der Kartenverkauf ist gestartet! Tickets können jetzt online bestellt werden unter https://kinotickets.express/landau_universum/sale/seats/11976
Ein Abend voller Wortgewalt, Witz und Überraschungen. Ausführliche Informationen gibt es unter diesem Link.
Updates
Die neusten Rückblicke zu den Veranstaltungen des ZKW
Landesmeisterschaften im Poetry Slam 2026 - Sinah Aline Clos startet für Landau und gewinnt
Rückblick: "Reim-Land-Pfalz" in Kaiserslautern

Vom 15. bis 17. Mai 2026 wurde Kaiserslautern zum Zentrum der rheinland-pfälzischen Poetry-Slam-Szene. Beim Landesfinale „Reim Land Pfalz“ kamen die besten Spoken-Word-Künstler*innen des Bundeslandes in der Kammgarn zusammen, um sich in einem Wochenende voller Wortkunst, Emotionen und Kreativität zu messen.
In spannenden Vorrunden, Halbfinals und Finalveranstaltungen präsentierten die Teilnehmenden die ganze Bandbreite des Poetry Slams. Persönliche Geschichten trafen auf gesellschaftspolitische Themen, humorvolle Texte auf nachdenkliche Beobachtungen. Das Publikum erlebte bewegende Beiträge über Familie, Identität, mentale Gesundheit, gesellschaftliche Verantwortung und zwischenmenschliche Beziehungen ebenso wie pointierte Satire und sprachliche Experimentierfreude.
Den Titel der Landesmeisterschaft sicherte sich Sinah Aline Clos. Bereits in der Vorrunde überzeugte sie mit einem sehr persönlichen Text über ihren Vater und dessen Suizid. Im Finale widmete sie ihren Beitrag der niederländischen Widerstandskämpferin Freddie Oversteegen und begeisterte damit erneut Publikum und Jury. Gemeinsam mit der Zweitplatzierten Aileen Schneider wird sie Rheinland-Pfalz bei den deutschsprachigen Meisterschaften in Hannover vertreten.
Auch der Nachwuchs zeigte eindrucksvoll das hohe Niveau der Szene. Den Titel der U20-Landesmeisterschaft gewann Luca Eisenbarth aus Zweibrücken. Mit bewegenden Texten über Transition und Mobbing überzeugte Luca Publikum und Jury gleichermaßen. Durch den Sieg qualifizierte sich Luca sowohl für das Halbfinale der Erwachsenen als auch für die deutschsprachigen U20-Meisterschaften.
Besonders in Erinnerung bleibt die außergewöhnliche Atmosphäre des Festivals. Die Teilnehmenden begegneten sich auf und hinter der Bühne mit großer Wertschätzung, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung. Genau dieser respektvolle und solidarische Umgang macht die Poetry-Slam-Kultur aus und prägte das gesamte Wochenende.
Reim Land Pfalz 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie vielfältig, lebendig und relevant die Poetry-Slam-Szene in Rheinland-Pfalz ist. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden, dem Organisationsteam, den Helfenden, den Jurymitgliedern, den Partnerorganisationen sowie dem begeisterten Publikum für drei unvergessliche Tage voller Sprache, Begegnungen und Emotionen.
„Wer zu lange in den Abgrund blickt…“
Ein Rückblick auf ein einzigartiges Theatererlebnis
Theater, das unter die Haut geht – und unter die Erde: Studierende des Studiengangs Darstellendes Spiel/Theater am Zentrum für Kultur- und Wissensdialog (ZKW) der RPTU in Landau haben die unterirdischen Gänge der Lunette 41 im Savoyenpark im Mai 2026 in eine außergewöhnliche Bühne verwandelt. Am 30. und 31. Mai 2026, jeweils um 14:00, 15:30 und 17:00 Uhr erwartete das Publikum ein immersives Theatererlebnis, bei dem die klassische Zuschauerrolle aufgelöst wurde.
Statt auf festen Plätzen zu sitzen, bewegten sich die Besucher in Kleingruppen selbst durch das Tunnelsystem und waren so mittendrin im Geschehen. Angelehnt an das Theater der Grausamkeit von Antonin Artaud lud die Inszenierung dazu ein, sich auf eine intensive, körperliche Theatererfahrung einzulassen, bei der die Grenzen zwischen Bühne und Publikum verschwommen.
Im Zentrum des Stücks stehen existenzielle Fragen: Was passiert, wenn der Mensch dem eigenen Abgrund begegnet? Wie fühlt sich die eigene Finsternis an? Und welche Konsequenzen hat es, die schützende Macht der Ordnung in Brand zu stecken und sich dem Chaos hinzugeben?
In der besonderen Atmosphäre der unterirdischen Anlage entfaltete sich ein Szenario, das mit Dunkelheit, Enge und unmittelbarer Nähe arbeitete. Das Publikum wurde Teil einer Inszenierung, die nicht nur beobachtet, sondern erlebt werden wollte – eindringlich, verstörend und zugleich faszinierend.
Nach den 17-Uhr-Aufführungen luden die Studierenden die Zuschauenden zu einem offenen Erfahrungsaustausch ein. In kurzen Gesprächen berichteten sie von der künstlerischen Arbeit unter ungewöhnlichen Bedingungen und gaben Einblicke in ihr Studium. In kleinen von einem Ensemblemitglied angeleiteten Try-Outs konnten anschließend Elemente des Theaters der Grausamkeit spielerisch ausprobiert werden, eine seltene Gelegenheit, Theater aus der Perspektive der Darstellenden kennenzulernen.




„Über Tyrannei“ – Ausstellung mit Illustrationen von Nora Krug in der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt
Ein Rückblick
Am 30. April 2026 wurde auf dem Vorplatz der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main die Ausstellung „Über Tyrannei“ eröffnet. Gezeigt werden dort noch bis zum 30. Juli 2026 Illustrationen der deutsch-amerikanischen Künstlerin Nora Krug, die für die Graphic-Novel-Adaption des Bestsellers Über Tyrannei. Zwanzig Lektionen für den Widerstand des Historikers Timothy Snyder entstanden sind.

Inszenierung "Staub aus der Sahara" zu Ehren Martha Saalfelds
Gedenkfeier anlässlich des 50. Todestages

Am 8. Mai 2026 fand um 11:30 Uhr eine Veranstaltung zum 50. Todestag von Martha Saalfeld in der Aula des Gymnasiums im Alfred-Grosser-Schulzentrum in Bad
Bergzabern statt.
Die Veranstaltung wurde ausgerichtet von der Martha Saalfeld Forschungsstelle und den Studierenden des Darstellenden Spiels am ZKW der RPTU Landau.
Es wurde eine gekürzte Fassung des Dramas „Staub aus der Sahara“ von den vier DS-Studierenden Alissa Bauer, Julia Gebhardt, Anna Staiger und Lucca Zeddies
gezeigt. Das besondere an der Aufführung war, dass sie in vertauschter Geschlechterbesetzung aufgeführt wurde, das heißt ein Mann wurde von drei Frauen umgarnt. Die im dritten Akt vorkommende Gasmaske zum Schutz gegen das Zinkoxyd ließ Rückschlüsse auf unsere jüngste Vergangenheit und unsere Erfahrungen mit der Corona-Pandemie zu, das wurde in der anschließenden Diskussion von den Zuschauern aufgegriffen.
Die Elftklässler waren sehr beeindruckt von der Aktualität des 1932 entstandenen Stückes. Sie fanden den Geschlechtertausch sehr sinnvoll und heutig. Die rege
Diskussion im Anschluss zeigte, das die Werke von Martha Saalfeld auch heute noch einen gegenwärtigen Zugriff auf Ihre Stoffe zulassen und den aktuellen
Lebenswelten junger Menschen sehr nah kommen.

















