Modulhandbuch für das Fach Darstellendes Spiel im lehramtsbezogenen Zertifikatsstudiengang (Campus Landau)

Erweiterungsfach Darstellendes Spiel

Modulhandbuch

Erweiterungsfach Darstellendes Spiel

Stand 03.08.2015

Modulübersicht

Modul

Themen

SWS

LP

Prüfungsform

 

Modul 1

1.1 Grundlagen des Spiels I. Einführung in die Grundlagen der schauspielerischen Arbeit (S)

1.2. Bewegung, Körper, Rhythmus, Stimme (Ü)

1.3 Theaterformen und ihre Besonderheiten (S)

 

2

2

2

 

3

2

3

 

Praktische Gruppenprüfung 30 Minuten

Theaterpraktische

Grundlagen 1

8 LP

 

Modul 2 Theaterpraktische Grundlagen 2

9 LP

 

    1. Grundlagen der Spielleitung und der Inszenierung (S)
    2. Grundlagen des Spiels II.

Szenische Arbeit und Improvisation (S)

    1. Dramaturgische Konzeptionen (S)

 

2

2

 

2

 

3

3

 

3

 

 

Praktische Gruppenprüfung 30 Minuten

 

3.1 Theorien und Konzeptionen ästhetischer Bildung (V)

 

 

 

 

Hausarbeit 2 Wochen

Modul 3

3.2 Mensch-Spiel-Gesellschaft: theatrale Kommunikation als

2

4*

Ästhetische Bildung

ästhetische Bildung (S)

2

3

10 LP

3.3 Interdisziplinäre Konzepte ästhetischer und kultureller

2

3

 

Bildung (S)

 

 

Modul 4

 

 

 

 

 

Hausarbeit 2 Wochen

Theorie und

4.1 Theorie und Geschichte des Theaters (V)

2

4**

Geschichte des

4.2 Theatertheorie und –praxis: Aufführungsanalysen(S/E)

2

3

Theaters

4.3 Die Performativität. Formen des Gegenwartstheaters (S/E)

2

3

10 LP

 

 

 

 

Modul 5 Fachdidaktik Darstellendes Spiel 10 LP

 

    1. Unterrichtsgestaltung Darstellendes Spiel (S)
    2. Gemeinsames Theaterprojekt intern (S)
    3. Seminar mit Exkursionen (S/E)

 

2

2

2

 

3

4

3

 

Mündliche Prüfung

15 Minuten

 

Modul 6

 

 

 

 

 

Keine

Theaterpraktisches

6.1 Theaterpraktisches Projekt

 

11

Projekt

6.2 Kolloquium

2

2

13 LP

 

 

 

 

Summen:

 

32

 

60

 

  • Im Teilmodul 3.1 sind zwei der vier Leistungspunkte für die schriftliche Prüfungsarbeit vorgesehen.
  • * Im Teilmodul 4.1 sind zwei der vier Leistungspunkte für die schriftliche Prüfungsarbeit vorgesehen.

 

Studienverlauf

 

Semester                                                    Modulverlauf                                                 ECTS

 

 

Modul 1

Modul 2

Modul 3

 

 

 

1. FS

 

 

 

 

 

4

 

 

6

6

16

 

 

2. FS

 

 

 

Modul 5

 

 

16

 

4

3

4

5

 

 

3. FS

 

Modul 4

 

 

 

15

 

10

5

 

 

4.FS

 

Modul 6

 

 

 

 

13

 

13

 

Summe

 

60

 

Modul 1: Theaterpraktische Grundlagen 1

Kennnummer:

work load

240 h

Leistungspunkte

8 LP

Studiensemester

1. u. 2. Semester

Dauer

2 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

 

    1. Grundlagen des Spiels I. Einführung in die Grundlagen der schauspielerischen Arbeit (S)
    2. Bewegung, Körper, Rhythmus, Stimme (Ü)
    3. Theaterformen und ihre Besonderheiten (S)

Kontaktzeit

 

 

30 h (2 SWS)

 

30 h (2 SWS)

30 h (2 SWS)

Selbststudium/ Prüfungsvorb.

 

60 h

 

30 h

60 h

Leistungs- punkte

 

3

 

2

3

2.

Lehrformen: Seminar/Übung

3.

Gruppengröße: 18

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden

erwerben theatrale Basisqualifikationen (Grundwissen, -fertigkeiten und –fähigkeiten. Sie

  • verstehen theaterästhetische Kommunikation als Spezialfall ästhetischer Kommunikation;
  • verfügen sowohl über theoretische Kenntnisse der Semiotik und Performativität als auch über praktische Fähigkeiten in der Umsetzung theatraler Zeichensysteme;
  • können theatrale Aussageabsichten verwirklichen und angestrebte Wirkungen in szenischen Kontexten erzielen;
  • begreifen Experimentieren mit diversen theatralen Formen als zentrale Möglichkeit für imaginative und performative Entwicklungsprozesse;
  • sie kennen eine Vielzahl besonderer Formen theatraler Kommunikation und können die Bedeutung der non- personalen materiellen und immateriellen Gestaltungsbedingungen und Gestaltungsmittel reflektieren;
  • sind in der Lage, Licht, Bewegung, besondere Orte und ihre Geschichte sowie neue mediale Ausdrucksmittel als theatrale Gestaltungsmittel sinnvoll einzusetzen.

5.

Inhalte

  • Entwicklung allgemeiner Spielfähigkeit (Wahrnehmung, Imagination, Improvisation)
  • Theatrale Zeichen, Performativität, Postdramatik
    • Der Schauspieler als Ausdrucksträger
    • Der Raum als Ausdrucksträger (Aufführungsort und –raum, szenischer Raum: Bühnenraum,
    • Bühnenbild, Requisiten)
    • Akustische Ausdrucksträger (Musik, Geräusche)
  • Neue Medien als theatrale Gestaltungsmittel

6.

Verwendbarkeit des Moduls

Erweiterungsfach Darstellendes Spiel

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Keine

8.

Prüfungsformen

Praktische Gruppenprüfung 30 Minuten

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige aktive Teilnahme an den Pflichtveranstaltungen und erfolgreicher Abschluss der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gem. § 16 Abs. 4 der Prüfungsordnung wird die Note der Modulprüfung bei der Bildung der Gesamtnote mit den Leistungspunkten gewichtet.

11.

Häufigkeit des Angebots

1x im Studienjahr

12.

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende

apl. Prof. Dr. Anja Ohmer/ Dr. Niklas Füllner, Silvana Kraka

13.

Sonstige Informationen

Keine

      

Modul 2: Theaterpraktische Grundlagen 2

Kennnummer:

work load

270 h

Leistungspunkte

9 LP

Studiensemester

1 und 2. Sem.

Dauer

2 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

 

    1. Grundlagen der Spielleitung und der Inszenierung (S)
    2. Grundlagen des Spiels II: szenische Arbeit und Improvisation (S)
    3. Dramaturgische Konzeptionen (S)

Kontaktzeit

 

30 h (2 SWS)

30 h (2 SWS)

30 h (2 SWS)

Selbststudium / Prüfungsvorb.

60 h

60 h

60 h

Leistungs- punkte

3

3

3

2.

Lehrformen: Seminare, Gruppenarbeiten, Planspiel, Übung

3.

Gruppengröße: 18

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden

  • begreifen Theateraufführungen als kommunikative Akte;
  • können die theaterspezifische Fachterminologie anwenden;
  • können theatrale Prozesse und Produkte wahrnehmen, deuten, reflektieren und qualitativ beurteilen;
  • sind in der Lage, verschiedene Ausdrucksträger zu einer Gesamtkonzeption zusammenzufügen;
  • können die wichtigsten Theaterformen sinnvoll und wirkungsvoll verwenden;
  • können szenische Textvorlagen aus unterschiedlichen Materialien entwickeln;
  • beherrschen die dramaturgische Gestaltung theatraler Produkte;
  • können mit den veranstaltungstechnischen und wirtschaftlichen Anforderungen von Theaterprojekten/ Inszenierungen und elementaren Grundlagen von Projektmanagement aktiv umgehen.

5.

Inhalte

  • Die Inszenierung als Prozess und Ergebnis theaterästhetischer Komposition
    • Zusammenspiel theatraler Ausdrucksträger
    • Entwicklung einer Figur/Rolle
    • Bühneninteraktion (Auftrittsformen, z.B. Einzelauftritt, Paar, Gruppe, Chorische Techniken und Gruppenchoreographien)
    • Szenisches Schreiben
    • Dramaturgische Gestaltung
    • Spielformen (Sprechtheater, Tanztheater, Schwarzes Theater u.a.)
    • Zeitgenössische Formate in Theater und Performance
  • Veranstaltungstechnik und Management
  • Entwicklung eigener Konzeptionen mit unterschiedlichen Ausgangspunkten (performativ, textgebunden, biografisch, improvisativ)
  • Einsatz der Improvisation als Form ästhetischer Kommunikation
  • -Anleitung von Spielenden

6.

Verwendbarkeit des Moduls

Erweiterungsfach Darstellendes Spiel

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Keine

8.

Prüfungsformen

Praktische Gruppenprüfung 30 Minuten

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige aktive Teilnahme an den Pflichtveranstaltungen und erfolgreicher Abschluss der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gem. § 16 Abs. 4 der Prüfungsordnung wird die Note der Modulprüfung bei der Bildung der Gesamtnote mit den Leistungspunkten gewichtet.

11.

Häufigkeit des Angebots

1x im Studienjahr

12.

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende

apl. Prof. Dr. Anja Ohmer/ Dr. Niklas Füllner, Silvana Kraka

13.

Sonstige Informationen

Vorausgesetzt wird der erfolgreiche Abschluss von Modul 1

      

Modul 3: Ästhetische Bildung

Kennnummer:

work load

300 h

Leistungspunkte

10 LP

Studiensemester

2. Fachsemester

Dauer

1 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

 

    1. Theorien und Konzeptionen ästhetischer Bildung (V)
    2. Mensch- Spiel- Gesellschaft: theatrale Kommunikation als ästhetische Bildung (S)
    3. Interdisziplinäre Konzepte ästhetischer und kultureller Bildung (S)

Kontaktzeit

 

30 h (2 SWS)

 

30 h (2 SWS)

 

30 h (2 SWS)

Selbststudium / Prüfungsvorb.

90 h

 

60 h

 

60 h

Leistungs- punkte

4*

 

3

 

3

2.

Lehrformen: Seminar/Vorlesung

3.

Gruppengröße: Seminare 30, Vorlesung 120.

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden

  • können sich zu grundlegenden Erkenntnissen pädagogischer Anthropologie und Phänomenologie qualifiziert äußern und auf Fragestellungen hin diskutieren;
  • können grundlegende Begriffe und Ansätze der Theorie ästhetischer Bildung definieren, erläutern und vergleichen;
  • können aus der anthropologischen und pädagogischen Bedeutung des Spiels praktische Konsequenzen ziehen;
  • sind in der Lage, grundlegende Kenntnisse soziokultureller Einflüsse auf die Sozialisation für die Praxis umzusetzen;
  • können gesellschaftliche und kulturelle Hintergründe ästhetischer Bildung reflektieren und in Beziehungen zu ästhetischen Verfahrensweisen und Fragestellungen setzen;
  • verstehen die ästhetische Bildung im weiteren Rahmen der kulturellen Bildung;
  • verfügen über grundlegende Kenntnisse kulturpädagogischer Konzepte und können diese skizzieren;
  • können die ästhetische Bildung in der Schule als Teil kultureller und inklusiver Schulentwicklung begründen;
  • können die Bedeutung der Kooperation mit außerschulischen Partnern (Kulturpädagogen, Künstlern u.a.) abschätzen und begründen;
  • können die pädagogischen Möglichkeiten außerschulischer künstlerischer und kulturpädagogischer Institutionen bestimmen und nutzen.

5.

Inhalte

  • Pädagogisch-anthropologische und -phänomenologische Grundlagen
  • Theorie ästhetischer Bildung
  • Pädagogik und Theorie des Spiels
  • Soziokulturelle Rahmenbedingungen ästhetischer Bildung
  • Kulturelle Bildung und Inklusion, Kulturpädagogik mit Schüler und Schülerinnen
  • Kulturelle Bildung im schulischen und außerschulischen Kontext

6.

Verwendbarkeit des Moduls

Erweiterungsfach Darstellendes Spiel

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Keine

8.

Prüfungsformen

Hausarbeit (2 Wochen)

* Im Teilmodul 3.1 sind zwei der vier Leistungspunkte für die schriftliche Prüfungsarbeit vorgesehen.

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige aktive Teilnahme an den Pflichtveranstaltungen und erfolgreicher Abschluss der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gem. § 16 Abs. 4 der Prüfungsordnung wird die Note der Modulprüfung bei der Bildung der Gesamtnote mit den Leistungspunkten gewichtet.

11.

Häufigkeit des Angebots

1x im Studienjahr

12.

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende

apl. Prof. Dr. Anja Ohmer/ Dr. Niklas Füllner, Silvana Kraka

      

 

13.

Sonstige Informationen

Keine

 

Modul 4: Theorie und Geschichte des Theaters

Kennnummer:

work load

300 h

Leistungspunkte

10 LP

Studiensemester

3. Semester.

Dauer

1 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

 

    1. Theorie und Geschichte des Theaters (V)
    2. Theatertheorie und –praxis: Aufführungsanalysen(S/E)
    3. Die Performativität. Formen des Gegenwartstheaters (S/E)

Kontaktzeit

 

30 h (2 SWS)

 

30 h (2 SWS)

30 h (2SWS)

Selbststudium / Prüfungsvorb.

90 h

 

60 h

60 h

Leistungs- punkte

4*

 

3

3

2.

Lehrformen: Seminar/Vorlesung

3.

Gruppengröße: Seminare 30, Vorlesung 120

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden

  • können kultur- und sozialgeschichtliche Perspektiven auf das Theater beschreiben und einordnen;
  • können das Theater als Bildungsort reflektieren und begründen;
  • können exemplarisch bedeutsame Werke und Theorien aus unterschiedlichen Epochen des Theaters einordnen und klassifizieren;
  • können mittels systematischer Kategorien historische und aktuelle dramatische und szenische Bauformen identifizieren und unter ästhetischen Gesichtspunkten analysieren;
  • können unterschiedliche Aufführungsstile wahrnehmen systematisch reflektieren;
  • können bedeutsame Realisierungen des Gegenwartstheaters analysieren und beurteilen;
  • können theatrale und nicht- theatrale Performance -Begriffe und –theorien unterscheiden und einordnen.

5.

Inhalte

  • Kultur- und Sozialgeschichte des Theater
  • Theorie und Geschichte dramatischer/szenischer Formen
  • Aufführungsanalyse
  • Theatrale und nicht- theatrale Performance -Begriffe und Theorien

6.

Verwendbarkeit des Moduls

Erweiterungsfach Darstellendes Spiel

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Keine

8.

Prüfungsformen

Hausarbeit (2 Wochen).

* Im Teilmodul 4.1 sind zwei der vier Leistungspunkte für die schriftliche Prüfungsarbeit vorgesehen.

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige aktive Teilnahme an den Pflichtveranstaltungen und erfolgreicher Abschluss der Modulprüfung.

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gem. § 16 Abs. 4 der Prüfungsordnung wird die Note der Modulprüfung bei der Bildung der Gesamtnote mit den Leistungspunkten gewichtet.

11.

Häufigkeit des Angebots

1x im Studienjahr

12.

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende

apl. Prof. Dr. Anja Ohmer/ Dr. Niklas Füllner, Silvana Kraka

13.

Sonstige Informationen

Keine

      

Modul 5: Fachdidaktik Darstellendes Spiel

Kennnummer:

work load

300 h

Leistungspunkte

10 LP

Studiensemester

2 und 3. Sem.

Dauer

2 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

 

    1. Unterrichtsgestaltung Darstellendes Spiel (S)
    2. Gemeinsames Theaterprojekt intern (S)
    3. Seminar mit Exkursionen (S/E)

Kontaktzeit

 

30 h (2 SWS)

30 h (2 SWS)

60 h (2 SWS)

Selbststudium / Prüfungsvorb.

60 h

90 h

60 h

Leistungs- punkte

3

4

3

2.

Lehrformen: Seminar/Theaterprojekt/Exkursionen

3.

Gruppengröße: Seminar: 30, Projekt und Exkursion 18

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden

  • können Schülerinnen und Schüler darin anleiten, szenische Gestaltungsaufgaben imaginativ und performativ zu lösen (produktionsästhetisch), entstandene Lösungen zu reflektieren (rezeptionsästhetisch) und im Diskurs die Qualität und Bedeutung von theatralen Ereignissen einzuschätzen (werkästhetisch);
  • können die didaktischen und methodischen Prinzipien des Faches sach- und adressatengerecht im Unterricht anwenden;
  • können ein Projekt sach- und adressatengerecht planen, durchführen sowie reflektieren und evaluieren;
  • können die Aufgaben des Theaterlehrers/ der Theaterlehrerin ausfüllen und die eigene Praxis kritisch hinterfragen;
  • sind in der Lage, die für die jeweilige Spielgruppe angemessene Balance zwischen künstlerischem und pädagogischem Anspruch zu finden;
  • können theatrale Produkte sowie individuelle und gemeinschaftliche Lernprozesse analysieren und bewerten;
  • verfügen über grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Gestaltung sowie in der Organisation und Reflexion eines in der eigenen Gruppe gemeinschaftlich erarbeiteten Theaterprojekts.

5.

Inhalte

  • Entwicklung theaterpädagogischer Handlungskompetenzen
  • Methodisch-didaktische Konzeptualisierung
  • Planen, Durchführen, Reflektieren und Evaluieren eines gemeinsamen internen Projektes der Teilnehmer/Teilnehmerinnen des Studiengangs
  • Rolle und Aufgaben des Theaterlehrers/der Theaterlehrerin
  • Planung und Durchführung eines Workshops mit Schülerinnen und Schülern
  • Schultheater im Spannungsfeld zwischen künstlerischem und pädagogischem Anspruch

6.

Verwendbarkeit des Moduls

Erweiterungsfach Darstellendes Spiel.

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Keine

8.

Prüfungsformen

Mündliche Prüfung 15 Minuten

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige aktive Teilnahme an den Pflichtveranstaltungen und erfolgreicher Abschluss der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gem. § 16 Abs. 4 der Prüfungsordnung wird die Note der Modulprüfung bei der Bildung der Gesamtnote mit den Leistungspunkten gewichtet.

11.

Häufigkeit des Angebots

1x im Studienjahr

12.

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende

apl. Prof. Dr. Anja Ohmer/ Dr. Niklas Füllner, Silvana Kraka

13.

Sonstige Informationen

Vorausgesetzt wird der erfolgreiche Abschluss von Modul 1 und 2

      

Modul 6: Theaterpraktisches Projekt der Studierenden (an einer Schule oder einer anderen externen Institution)

Kennnummer:

work load

 

390 h

Leistungspunkte

 

13 LP

Studiensemester

 

4. Sem.

Dauer

1

Semester

1.

Lehrveranstaltungen

 

    1. Theaterpraktisches Projekt
    2. Kolloquium

Kontaktzeit

 

 

30 h (2 SWS)

Selbststudium / Prüfungsvorb

360 h

30 h (2 SWS)

Leistungs punkte

11

2

2.

Lehrformen: eigenständige Projektarbeit an einer Schule, einem Theater oder einem außerschulischen Ort

3.

Gruppengröße: entfällt

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

  • Die Studierenden können die erworbenen Kompetenzen in einem eigenen Theaterprojekt selbstständig und eigenverantwortlich umsetzen;
  • Können Schüler und Schülerinnen darin anleiten, szenische Gestaltungsaufgaben imaginativ und performativ zu lösen (produktionsästhetisch), entstandene Lösungen zu reflektieren (rezeptionsästhetisch) und im Diskurs die Qualität und Bedeutung von theatralen Ereignissen abschätzen (werkästhetisch);
  • können die didaktischen und methodischen Prinzipien des Fachs sach- und adressatengerecht anwenden;
  • können die Aufgaben eines Theaterlehrers/einer Theaterlehrerin ausfüllen und die eigene Praxis kritisch hinterfragen;
  • sind in der Lage, die für die jeweilige Spielgruppe angemessene Balance zwischen künstlerischem und pädagogischem Anspruch zu finden und in der Praxis zu erproben;
  • können im Unterricht entstandene theatrale Produkte sowie individuelle und gemeinschaftliche Lernprozesse analysieren und bewerten;

5.

Inhalte

  • Entwicklung, Durchführung, Präsentation und Auswertung eines Theaterprojekts
  • Entwicklung einer szenischen Darstellung nach einem gegebenen Rahmenthema
  • Spielgestaltung und Entwicklung eines theaterästhetischen Konzepts
  • Dramaturgische Gestaltung und Inszenierung
  • Anleitung der Spieler und Spielerinnen zum Spiel - nach ihren individuellen Bedürfnissen
  • Begleitung und Durchführung von Vorstellungen
  • Aufführungsanalyse und Evaluation
  • Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung
  • Dokumentation der Projektarbeit

6.

Verwendbarkeit des Moduls

Erweiterungsfach Darstellendes Spiel

7.

Vorausgesetzte Kenntnisse und Kompetenzen

Kompetenzen aus den Modulen 1 bis 5.

8.

Prüfungsformen

Studienleistung: Projektdokumentation

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige aktive Teilnahme am theaterpraktischen Projekt und Bestehen der Studienleistung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Das Modul wird nicht benotet und geht daher nicht in die Ermittlung der Endnote ein.

11.

Häufigkeit des Angebots

jedes Semester

12.

Modulbeauftragte/r und hauptamtlich Lehrende

apl. Prof. Dr. Anja Ohmer

13.

Sonstige Informationen

Das eigenständige Theaterprojekt kann in der Schule oder in außerschulischen Einrichtungen umgesetzt werden. Begleitet wird es von einem Kolloquium, in dem verschiedene Rahmenthemen gegeben werden und in welchem die unterschiedlichen Arbeitsphasen Gegenstand der Reflektion sind. Das 4. Semester endet mit einer Projektdokumentation.