Endrunde des Landeswettbewerbs Physik an der RPTU

Forscher im Physiklabor
Blick in ein Physiklabor. Foto: RPTU, Thomas Koziel

Vom 11. bis 13. Mai kommen an der RPTU in Kaiserslautern rund 20 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 und 11 zu einem Physikseminar und zur 3. Runde des Landeswettbewerbs Physik zusammen. Die Hälfte von ihnen tritt in der Endrunde des Wettbewerbs an. Zudem besuchen alle Jugendliche Physik-Workshops und experimentieren im Labor. Dabei stehen unter anderem Wellenoptik und zugehörige Messtechniken, Quantentechnologien und das Arbeiten im Physik-Labor auf dem Programm. Am Mittwoch, den 13. Mai, wird der Sieger des Landeswettbewerbs gekürt.

Eingangs müssen die 20 Schülerinnen und Schüler eine zuvor erstellte Hausarbeit präsentieren und in einem Kolloquium die Ergebnisse ihrer Arbeit aufzeigen. Darüber hinaus sind sie aufgefordert, im Labor zwei Experimente eigenständig durchzuführen und auszuwerten. Die Leistungen beim Experimentieren, dem Kolloquium und der Hausarbeit werden zu gleichen Teilen gewertet und entscheiden schließlich, wer den Wettbewerb gewinnt. Der Sieger wird vom Fachbereich Physik zu einem Praktikum eingeladen, bei dem er Einblick in die Laborarbeit erhält. 

Parallel zu dem Wettbewerb gibt es für alle Schülerinnen und Schüler ein Physikseminar. In Vorlesungen und Experimenten erhalten sie zusammen mit den Wettbewerbsteilnehmern Einblicke in die Physik-Forschung. Es geht unter anderem um eine fundierte Einführung in der Welt der Quantenphysik und Quantenobjekte, um 3D-Mikrodrucken mit Licht und um Problemlösungsstrategien für knifflige Fragen der Physik. Darüber hinaus erhalten alle Jugendliche Informationen zum Frühstudium Physik (FiPS) und zu den Studiengängen Physik, Biophysik und TechnoPhysik, die der Fachbereich Physik an der RPTU anbietet.

Die Schülerinnen und Schüler besuchen verschiedene Gymnasien in Rheinland-Pfalz. 

Der Landeswettbewerb Physik wurde vom Land Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen. Er wird vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, der Heraeus-Stiftung, der DPG, dem Landesforschungszentrum Optik und Materialwissenschaft (OPTIMAS), den Sonderforschungsbereichen SFB-TR185 (OSCAR - Open System Control of Atom and Photonic Matter) und SFB-TR173 (SPIN+X – Spin in its collective environment) sowie der Sparkasse Kaiserslautern gefördert.
 

Fragen beantwortet:

Anett Fleischhauer
Dekanat Physik

Tel.: 0631 205-5251
E-Mail: anett.fleischhauer(at)rptu.de

Forscher im Physiklabor
Blick in ein Physiklabor. Foto: RPTU, Thomas Koziel